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Abgehoben-der Reisepodcast, Folge 3.6: Papua-Neuguinea – Ritual der Krokodilmänner

Monday, 09 August 2021

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Papua-Neuguinea ist der flächenmäßig drittgrößte Inselstaat der Welt. Er liegt im Pazifik nördlich von Australien, wird zum australischen Kontinent gerechnet und umfasst den Osten der Insel Neuguinea sowie mehrere vorgelagerte Inseln und Inselgruppen. Am schnellsten kommt ihr nach Papua-Neuguinea über Singapur, Hongkong oder Tokio. Der Flug von dort direkt nach Port Moresby mit der nationalen Fluglinie Air Niugini dauert ca. 6 - 6,5 Stunden.

Da die Insel bergig ist, mit wenig Straßen und vielen vorgelagerten Inseln, ist das beste Transportmittel das Flugzeug. Fähren gibt es auch, aber diese sind nicht so zuverlässig, wie wir es gewohnt sind.

Angekommen in Port Moresby, könnt ihr eine Nacht hier bleiben, um die Hauptstadt von Papua-Neuguinea kennenzulernen. Und vielleicht habt ihr noch Zeit das National Museeum zu besuchen, um euch mit der Kultur und den Traditionen vertraut zu machen.

Der nächste Stopp ist in der Region des östlichen Hochlandes, über 1.600 Meter hoch, Goroka, mit den Kaffee- und Teeplantagen. Hier ist es tropisch warm, nachts etwas kühler, eine Heizdecke könnte sehr nützlich sein und wird in den Unterkünften angeboten. Hier könnt ihr Wanderungen zu den Wasserfällen oder dem höchsten Berg von Papua-Neuguinea Mount Wilhelm mit 4.509 Metern, der nach einem Sohn von Otto Fürst von Bismarck genannt wurde, unternehmen. Die unzähligen Orchideen und rund 40 Paradiesvogel-Arten, das Wappentier von Papua-Neuguinea, lassen sich hier bewundern. Unterwegs erlebt ihr die verschiedenen Stämme Papua-Neuguineas, wie z. B. Asaro Mudmen, die für ihre Lehmmasken bekannt sind.

Auf Papua-Neuguinea leben ca. 700 bis 1000 Stämme mit jeweils eigener Sprache und Kultur.  Letztere spiegelt sich optisch unverkennbar in den Körperbemalungen und -schmuck oder der Kleidung. Am längsten Fluss von Papua-Neuguinea Sepik ist z.B. der auffällige Stamm der Krokodilmänner zu finden. Nebst der Krokodiljagd im Sumpf führen die Dorfbewohner eine dreiwöchige Zeremonie durch, bei welcher jungen Männern als Zeichen des Eintritts in die Erwachsenenwelt ein schuppenähnliches Muster in die Haut eingeschnitten wird. Die Vernarbung soll später wie eine Krokodilhaut aussehen. 

Unmöglich kann man während einer Reise alle Clans besuchen. Aber regelmäßig werden überregionale Festivals und Shows veranstaltet, zu denen häufig Tausende Teilnehmer aus zahlreichen Clans der näheren und weiteren Umgebung zusammenkommen, um gemeinsam zu tanzen. Ein absolutes Must-see!

Wir fahren die Küste entlang, an der nördlichen Provinz Madang. Die gleichnamige Hautstadt gehörte einmal zum deutschen Kolonialgebiet. Damals allerdings noch unter dem Namen Friedrich-Wilhelm-Hafen. Skurriles Überbleibsel aus dieser Zeit sind die gelb-rot bemalten Maggi-Gewürz-Häuser.

Für die Insel Neubritannien solltet ihr auch ein paar Tage einplanen. Hier stößt man in den Orten Rabaul und Kokopo ebenfalls auf deutsche Einflüsse und so findet man dort u.a. einen deutschen Friedhof. Besonders spannend sind aber die aktiven Vulkane in der Region, zu denen auch Wandertouren von mehreren Stunden oder Tagen angeboten werden. Außerdem erlebt ihr das Paradies mit türkisem Wasser und schwarzen Sandstränden zum Baden. Im Mittelpunkt stehen aber mehr das Tauchen und Schnorcheln in Papua-Neuguinea. Die bunte Artenvielfalt, Korallen, kleine und große Meerestiere, Seepferdchen sind nur wenige Highlights. Wer auf weiße Strände aus ist, dem empfiehlt sich ein Besuch das Lissenung Island Resort.

Wir reisen weiter zu den ursprünglichen Trobriand-Inseln, in denen die Einheimischen nochmal mehr ursprünglich Leben, eine Empfehlung für die Folgereise. Die Inseln sind geprägt von Regenwald, Korallenriffen und Höhlen. Hier bekommen Sie faszinierende Einblicke in die indigene Gesellschaft und alte Glaubenssysteme. Es gibt nur wenige Flugverbindungen und es dominieren einfache Gästehäuser. Generell gibt es in der Destination nur wenige Luxusresorts in Port Moresby, ansonsten begeistern die Unterkünfte über die Lage, z.B. im Dschungel oder Dorf.

Auf der Insel Neuirland könnt ihr die besonderen Malanggan-Schnitzereien bewundern. Diese unterscheiden sich sehr von den Schnitzereien Papua-Neuguineas. In unregelmäßigen Abständen finden große Malanggan-Zeremonien statt, die nach monatelangen oder auch jahrelangen Vorbereitungen abgehalten werden und mehrere Tage lang andauern können. Die Schnitzereien oder auch andere Handwerkskünste sind immer ein schönes Urlaubsmitbringsel.

Meikes Empfehlung ist es auf jeden Fall offen in den Austausch mit den Einheimischen zu kommen. Die Einheimischen mögen zunächst schüchtern wirken, sind aber alle freundlich und teilen gerne die eine oder andere skurrile Geschichte.

Preislich liegt eine Reise nach Papua-Neuguinea im oberen Segment. Da sollte man bei einer 14-tägigen Individualreise, während der verschiedene Regionen und ein Festival besucht wird, mit ca. 8.000 bis 10.000 EUR rechnen. Holt euch gerne genauere Informationen bei Meike (Pacific Travel House) ein.

Ich hoffe ihr habt nun genauso viel Fernweh wie ich.

Viel Spaß beim Reinhören!

Eure Simone

 

landscape WarriorResort Diver snorkelSunsetWarriors 

Fotos: David Kirkland



Abgehoben-der Reisepodcast, Folge 3.5: La Réunion– Baumgroße Christsterne im Vulkan-Paradies

Sunday, 25 July 2021

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Mitten im Indischen Ozean schießt ein grüner Edelstein aus dem Meer und streckt seine Gipfel in Richtung Himmel. Die Insel heißt La Réunion und ihre Gipfel sind tatsächlich der höchste Punkt im Indischen Ozean. La Réunion ist ein eindrucksvolles Reiseziel, so abgelegen und exotisch, und dann bietet sie doch einen Hauch von Europa.

Anreise nach La RéunionDer Flug nach La Réunion ist die längste Inlandsflugstrecke der Welt. Air Austral bietet in Codeshare mit Air France Flüge ab vielen deutschen Flughäfen an und auch Air France fliegt die Strecke ab Paris-Orly. Wer La Réunion mit Mauritius kombinieren möchte, kann auch mit Air Mauritius ab Paris fliegen.

Ein Stück Frankreich im Indischen OzeanViele kennen La Réunion gar nicht, sondern eher die nur 130 km entfernt liegende Insel Mauritius. Das ist schade, denn La Réunion ist ein vielfältiges Tropenparadies.  Einige nennen es auch „Frankreichs geheime Hawaii“.  Und so falsch ist der Vergleich gar nicht. Perfekte Wellen machen einige Teile der Insel zu einem Paradies für Wellenreiter und in den grünen Bergen liegt einer der aktivsten Vulkane der Welt.

Bunte BevölkerungDie Bevölkerung besteht aus einer Mischung von Franzosen, Indern und Afrikanern, hauptsächlich aus Madagaskar. Die Amtssprache ist Französisch, während die Einheimischen Kreolisch sprechen. Auch das Essen zeigt einen Mix aus den verschiedenen Kulturen, die hier zusammentreffen. Obwohl man dem afrikanischen Kontinent näher ist als Europa, spürt mach doch dessen Einflüsse. Die Währung ist Euro, das Straßennetz ist sehr gut ausgebaut. Und doch ist es so anders, schön und unerwartet, und man kann kaum anders, als sich von dieser Landschaft und den Menschen verführen zu lassen. Trotz der begrenzten Größe der Insel gibt es immer noch neue Orte zu entdecken, Landschaften, die sich endlos abwechseln, Düfte, Geschmäcker und Klänge, die verzaubern.

Man kann nicht anders, als sich in diese Insel zu verlieben.

UnterkünfteAuf La Réunion findet man die ganze Bandbreite, was Unterkünfte betrifft. Schöne Hotels am Strand oder in der Stadt, kleine Pensionen und Gasthäuser. Für jeden ist was dabei. Die Webseite des Fremdenverkehrsamtes ist sehr hilfreich. Das schönste Beach-Resort ist das LUX Saint Gilles

AktivitätenEgal ob man den Urlaub aktiv verbringen möchte oder eher etwas ruhiger, man findet immer Möglichkeiten. Es wird viel Wassersport angeboten, Wellenreiten, Tauchen, Surfen, Segeln, für Abenteurer ist Canyoning oder ein Flug mit dem Gleitschirm vielleicht eher was. Es gibt unzählige Wanderrouten, über die man die Insel entdecken kann. Und wer nicht so gut zu Fuß ist, kann mit dem Auto auch fast jede Ecke erreichen. Eine Ausnahme gibt es allerdings, den Talkessel Mafate erreicht man nur zu Fuß oder mit einem Hubschrauber. 

Apropos Hubschrauber – dazu habe ich eine ganz besondere Geschichte. Aber um sie zu erfahren und wieso Manuel sich in La Réunion verliebt hat, hört in den Podcast mal rein.

Viel Spaß!

Eure Simone


Freitag IRT Max Coquard Bestjobers 12 2022  Mittwoch1 Frog974 12 2022Gästehaus Bois de Couleur IRT Studio Lumiere 12 2023



Abgehoben-der Reisepodcast, Folge 3.4: Island – Gefährlich und gemütlich!

Monday, 12 July 2021

{loadposition abgehoben3-4}Frank betreibt eine Fotoschule und bietet auch viele Fotoreisen an. Eins seiner Lieblings-Reiseziele ist die Atlantikinsel Island. „Es ist die grandiose Mischung - Landschaft, Eis und unheimlich viel Wasser - was mich so begeistert“, sagt Frank. Wer erstmals die Hauptstadt Reykjavik verlassen hat, merkt schon den Unterschied zwischen Island und Deutschland, es kann dann schon zwischen den Häusern 50 km Abstand sein. Nicht so verwunderlich, Island ist das am dünnsten besiedelte Land Europas und eines der am dünnsten besiedelten Ländern der Welt. Insgesamt hat das Land 356.991 Einwohner (Stand Januar 2019), die meisten, knapp 129.000, leben in Reykjavik.Anreise nach IslandWer sein Auto mitnehmen möchte, kann mit der Fähre ab Hirtshals (Dänemark) über die Färöer-Inseln nach Island fahren. Viel einfacher und schneller geht es natürlich mit dem Flugzeug. Vor Ort sollte man sich ein vernünftiges Mietauto nehmen. Je nachdem, wo man auf Island hin möchte, sollte man ein Auto mit Vierrad-Antrieb mieten.Island ist gar nicht so kleinIsland ist ungefähr so groß wie die neuen Bundesländer. Die ganze Insel in 10 Tagen zu bereisen, schafft man nicht. Vor allem auch deswegen nicht, weil nicht immer alle Straßen befahrbar sind. Die Wetterverhältnisse können manchmal schon das Fahren zu einer Herausforderung machen und manchmal werden Straßenabschnitte auch gesperrt. Wenn man seine Reise plant, sollte man das schon so machen, dass die letzte Nacht in der Nähe von Reykjavik und dem Flughafen verbracht wird. Obwohl Frank schon so oft auf Island war, hat auch er noch nicht alles gesehen. Für seine Fotoreisen hat er immer die Ost-Route gewählt. Wenn ihr mehr über die verschiedenen Regionen Islands wissen möchtet, dann findet ihr die Informationen hier.Das Wetter kann sich schnell ändern auf Island, daher die absolutte Empfehlung von Frank "das Zwiebelprinzip" beachten bei der Ankleidung.Unterkünfte und EssenMittlerweile gibt es auf Island auch Kettenhotels und „Luxus“, trotzdem ist Island hauptsächlich was für Naturliebhaber und Frank rät eher dazu, dass man in den kleinen Gasthäusern übernachtet. So lernt man auch die Isländer kennen, die übrigens sehr hilfsbereit sind, wenn es mal ein Problem gibt. Und wenn man Tagelang auf Island mit dem Auto unterwegs ist, gibt es meistens irgendwann ein Problem.Auf Island wird traditionell viel Fisch und Lamm gegessen und das ist auch die Empfehlung von Frank. Aber die Nähe zu USA hat dafür gesorgt, dass auch amerikanische Pizza und Burger fast überall auf der Speisekarte vorkommen. Und dann werden auch Wal und Hai angeboten. Frank, und wir stimmen da mit ihm überein, rät aber eher davon ab, dies zu essen. Lieber sollte man dazu beitragen, die Wal- und Haibestände zu schützen. Trotzdem wollen wir eine isländische „Delikatesse“ nennen, „Hákarl“ heißt das Gericht, Gammelhai nennen wir es auf Deutsch. Es ist fermentiertes Haifleisch von dem Grönlandhai. Das Fleisch wird über Monate fermentiert, damit verschwinden die im Fisch enthaltenen natürlichen Gifte. Der Effekt dabei ist aber, dass das Fleisch sehr intensiv nach Ammoniak schmeckt und stark verfault riecht. Man kann das Fleisch in Gläsern kaufen, Frank rät davon ab ein solches Glas in einem geschlossenen Raum zu öffnen.Im Podcast besprechen wir, wofür man ein Glas „Gammelhai“ am besten verwenden kann.Eis und heiß

Die Kombination aus Eis und heiß kann man hier hautnah erleben. An einigen Stellen merkt man wie es unter der Erdkruste brodelt, wenn man sich hinkniet und nirgendwo sonst in Europa kommt man so nah an einen Vulkan. Auf den Fotos unten seht ihr, wie nah Frank an heißes Lava kam.

Auch die Gletscher und die dazugehörigen Gletscher-Seen und Gletscher-Lagunen üben eine hohe Anziehungskraft auf Touristen und Fotografen aus. Besonders berühmt ist der Eisstrand „Jökulsárlón“, im Osten direkt außerhalb des Vatnajökull-Nationalparks. Aus der Lagune treiben die Eisberge aufs Land, wo sie im schwarzen Vulkansand langsam schmelzen. Egal wie oft man diesen Strand besucht, er sieht jedes Mal anders aus.Auf Island findet man mehr als 100 Wasserfälle, der höchste Morsárfoss ist 227,3 m hoch und liegt im Vatnajökull-Nationalpark. Der „Gullfoss“ ist mit 32 m dagegen eher klein und wird aber oft als der schönste Wasserfall Islands genannt. Auch Gullfoss liegt im Süden Islands, nur ca. 116 km von Reykjavik entfernt.Auf Franks Foto unten seht ihr den Seljalandsfoss, er ist 65 m hoch und auch recht fotogen, wie wir finden. Wasserfälle zu fotografieren ist gar nicht so einfach, Island bietet da viele Möglichkeiten zum Üben.Natürlich sprechen Frank und ich noch über viele weitere Themen, also hört mal rein und lasst euch von sagenhaftem Land der Elfen und Trolle begeistern.Die Fotos unten sind übrigens alle von Frank. Wenn ihr lernen möchtet, wie man so großartige Fotos macht, oder ihr mal Lust habt eine Fotoreise mit Frank zu machen, da nehmt an unserem Gewinnspiel teil. Alle Infos dazu findet ihr unter den Fotos.Eure SimoneFrankLava AusbruchLandschaft AuroraFoss Foss2Frank Ausblick sonnenuntergangAUFGEPASST! GEWINNSPIEL!Zusammen mit Frank Fischer verlosen wir 3 Gutscheine á 50,-€ und 5 Gutscheine á 20,-€ von der FF-Fotoschule. Auf der Webseite findet ihr tolle Fotokurse, Workshops und natürlich großartige Fotoreisen.Um teilzunehmen, beantworte einfach die zwei Fragen: Frage 1:Welche dieser Sachen rät Frank mitzunehmen:1. Mückenspray2. Schokolade3. SonnenschutzmittelFrage 2: Welche Vögel konnte Frank Mitte April mit dem Handy fotografieren?Antworten bitte bis 17.07.2021 per E-Mail an: Sekretariat@eyes2market.com.Wir ziehen die Gewinner unter allen richtigen Antworten. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Es werden keine Daten gespeichert.



Abgehoben-der Reisepodcast, Folge 3.3: Helgoland – Lange Anna, Feuerstein und Knieper

Friday, 02 July 2021

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Sabina ist auf Helgoland aufgewachsen und ihre Eltern haben dort jahrelang ein Appartement-Haus gehabt, sie kennt sich also bestens auf der Insel aus.

Anreise nach Helgoland

Nach Helgoland kommt man entweder mit dem Schiff oder Flugzeug des Ostfriesischen Flugdienstes OFD. Besonders schön ist die Tour mit dem Highspeed-Katamaran ab Hamburg, die Elbe entlang, an Blankenese und Glückstadt vorbei und dann über die Nordsee bis nach Helgoland. Alternativ geht es auch ab Cuxhaven und im Sommer auch von anderen Nordseeinseln. Infos findet ihr auf der offiziellen Helgoland Webseite

Helgoland

Die Insel, die ca. 50 km von der Küste Deutschlands entfernt liegt, bietet ein 360°-Panoramablick auf das Meer. Helgoland ist eigentlich eine Inselgruppe, sie besteht aus der bekannten Felseninsel mit Unter- und Oberland und der Düne, einer kleinen Strandinsel, die sich ca. 1 km östlich der Hauptinsel befindet. Die Düne teilen sich die Gäste mit den Seehunden und Kegelrobben.

Die ca. 60 Höhenmeter Unterschied vom Unterland ins Oberland überwindet man entweder über die Treppe oder mit dem Fahrstuhl. Die Insel ist übrigens komplett autofrei, auch ein Grund, weswegen die Luft auf Helgoland so schön sauber ist.

Aktivitäten

Viele kommen nur für einen Tag nach Helgoland. Sabina sagt:„Das ist wirklich Schade, denn an einem Tag erlebt man gar nicht das „richtige“ Helgoland.“

Helgoland bietet das ganze Jahr einen einzigartigen Schauplatz für Tier- und Naturliebhaber. Ganz spektakulär ist es natürlich die Kolonien der Kegelrobben und der Seehunde zu beobachten. Aber auch für Vogelkundler hat Helgoland viel zu bieten. Auf dem Lummenfelsen, dem kleinsten Naturschutzgebiet Deutschlands, brüten Basstölpel und Trottellummen. Die beste Unterhaltung hat man im Juni, während der sogenannten „Lummentagen“. Hier kann man beobachten, wie die noch flugunfähigen jungen Lummen vom Felsen ins Meer springen.

Für Familien mit Kindern werden auf der Insel Rallyes angeboten. Informationen dazu findet ihr auf www.helgoland.de. Eine schöne Abwechslung, wenn das Strandwetter mal Pause macht.

Helgoland ist auch der ideale Ort, wenn man einfach mal komplett entschleunigen möchte. Auch geplagte Allergiker können auf Helgoland komplett entspannen, denn Pollenflug gibt es hier nicht. Dafür eine reine und Jodhaltige Luft gepaart mit dem 360°-Meerblick, das findet man nirgends anders in Deutschland. Und wer noch mehr Entspannung sucht, findet es im Mare Frisicum - Spa Helgoland. Hier stehen mehrere Pools und diverse Saunen zur Verfügung und beim schönen Wetter kann man zwischendurch auf der Liegewiese entspannen.

Unterkünfte

Es gibt viele unterschiedliche Unterkunftsarten auf Helgoland, mehrere Appartementanlagen, kleine Hotels, Ferienwohnungen und auf der Düne auch ein Campingplatz. Wer mit einem ganz einfachen Schlafplatz auskommt, kann vom Juni bis September sogar in einem Strandkorb auf dem Nordstrand der Düne übernachten.

Informationen zu den Unterkünften findet ihr auch auf www.helgoland.de.

Einkaufen

Helgoland gilt als zollfreie Zone und es lohnt sich einige Produkte auf der Insel zu kaufen. Aber achtet auf die Zollbestimmungen. Als besonderes Mitbringsel aus Helgoland gilt der Helgoländer Feuerstein.

Wenn du noch Fragen, Anregungen oder Kommentare hast, kontaktiere mich gerne.

Deine Simone

SoMeBinnenhafen SoMeDüne
SoMeLangeAnna SoMeRobben
SoMeRobbe SoMeKipper



Abgehoben-der Reisepodcast, Folge 3.2: Syros – der Nabel Griechenlands

Sunday, 27 June 2021

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Heute haben wir wieder mit Kiki Baron gesprochen. Dieses Mal aber nicht über eine Ferndestination, sondern über die kleine Kykladeninsel Syros. Syros kann man sehr gut mit einer Städtereise nach Athen verbinden.

Obwohl Syros ganz klein und nicht so berühmt wie Santorini und Mykonos ist, ist sie die Hauptinsel der Kykladen. Die Hauptstadt heißt Ermoupoli.

Die Anreise Es gibt zwar einen Flughafen auf Syros und Flüge via Athen, aber Kiki empfiehlt Flug nach Athen, dann mit dem Bus oder Taxi nach Piräus und von dort mit einer Fähre nach Syros. Es gibt eine normale Fähre, die Überfahrt dauert ca. 4:30 Stunden, und eine Schnellfähre, die Überfahrt dauert ca. 2:15 Stunden.

Die Insel „Syros ist etwa der Nabel von Griechenland, die Hauptstadt der Eleganz und Noblesse. Keiner könnte sich vorstellen, eine solche Welt auf einem kahlen Felsen inmitten der Ägäis zu finden“, schrieb der französische Schriftsteller Theophile Gautier vor gut 150 Jahren. 

Und Kiki gibt ihm Recht. In der Hauptstadt Ermoupoli findet man kleine Paläste und marmorbeschlagene Straßen.  Eins der Paläste ist das Rathaus, der neoklassizistische Bau wurde 1876 von Ernst Ziller, einem gebürtigen Sachsen, entworfen. 

Syros unterscheidet sich sehr von den bekannten Schwesterinseln Mykonos und Santorini. Wer nach weißen Häusern mit blauen Dächern sucht, sucht vergebens. Die Häuser sind fast alle in zarten Pastelltönen gehalten. Auch die zahlreichen Souvenirläden, wie man sie auf Santorini findet, sucht man vergebens. Stattdessen gibt es einen kleinen Laden, der Käse, Wein, Glaskunst, Keramik usw., welche direkt auf der Insel hergestellt werden, verkauft. 

Außerhalb von Ermoupoli ist die Insel eher hügelig, mit vielen kleinen Badebuchten, einige mit kleinen Tavernen am Strand. 

RestaurantsÜberall auf der Insel findet man kleine Restaurants mit richtig toller Küche und das Preisleistungsverhältnis ist wirklich sehr gut. Kiki empfiehlt sehr auch mal die griechischen Weine zu probieren.

 

HotelsEs gibt viele kleine Boutique-Hotels auf Syros, selten haben die Hotels mehr als 15-20 Zimmer.

 

Kiki hat in einem kleinen Boutique-Hotel Pino Di Loto oberhalb des Dorfes Kini gewohnt.

Die beste ReisezeitVon Mai bis Oktober. Im Frühjahr ist die Insel schon grün, im Oktober eher kahler, wobei die Bougainville noch für Farbtupfer sorgen.

 

Im Juli und August machen viele Griechen, besonders aus Athen, auf der Insel Urlaub.

Die Wassertemperatur im September und Oktober ist über 20 Grad.

Kiki´s EmpfehlungEine Bootstour mit Syros Adventures, um die Insel und ganz besonders die vielen kleinen Buchten zu entdecken.

 

Ein paar Worte zu AthenSyros lässt sich gut mit einem bis zwei Tagen in Athen kombinieren.

Auch hier empfiehlt Kiki die Monate September/Oktober, weil die Temperaturen angenehmer sind.

Was man in Athen anschauen kann, wissen die meisten bestimmt schon, aber es gibt auch viele Galerien und kleine Boutiquen, die man besuchen kann. Und vor allem ganz viele tolle Restaurants und Bars.

 

Kiki empfiehlt eine geführte Wanderung durch Athen, um auch die nicht so bekannten Stadtteile kennenzulernen.

 

Kiki sagt, dass Athen auf jeden Fall auf die Liste der Städtetrip-Ziele gehöre.

 

Wenn du noch Fragen, Anregungen oder Kommentare hast, kontaktiere mich gerne.

 

Deine Simone

SoMeermoupoliFreitag SoMeMoped
SoMeBucht SoMePool
SoMeStraße SoMeMarkt
SoMeKapelle SoMe Emopouli

 




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