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Posts from category "Abgehoben - der Reisepodcast"

Abgehoben - der Reisepodcast - Kolumbien- Trinkschokolade mit Käse 3.1

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Anna von Guatavita de Colombia, bekannt aus der Höhle der Löwen für seinen 100% Bio-Vollrohrzucker aus Fairtrade-Herstellung in Kolumbien, nimmt uns auf eine Reise in die Heimat ihrer Familie in die Region Huila. Die Mutter von Anna ist in San Augustin, Huila, inmitten der kolumbianischen Anden, aufgewachsen, auf einer Finca, wo ihr Opa Zuckerrohr anbaute, das dann zu Panela verarbeitet wurde.

Anreise nach Huila Huila liegt im Nordwesten Kolumbiens und ist aus Deutschland am einfachsten per Flugzeug über Bogota zu erreichen. Eine Reise zum Departamento Huila lässt sich wunderbar mit einem Aufenthalt in der modernen und urbanen Stadt Bogota kombinieren. Mindestens einmal täglich gibt es Flüge in die Departamento-Hauptstadt Neiva. In Huila erlebt man ein Kontrastprogramm, denn die Region ist wesentlich ursprünglicher und ländlich. Sie besticht durch satte grüne Farben, ganzjährig warmes Klima und eine von Anna als magisch beschriebene Stimmung.

Must Sees Im Departamento Huila befinden sich zwei der bekanntesten präkolonialen Ziele Kolumbiens:  Die tief in den Anden versteckt liegende Region um Tierradentro und deren für Südamerika einzigartige Grabmalereien, als auch die Region um San Agustin, in der über dreihundert bis zu 7 Meter große megalithische Statuen als hinterlassene Zeitzeugen eindrucksvoll von einer jahrtausendealten Hochkultur erzählen, die bis heute Rätsel aufgibt. Beides zählt zum Weltkulturerbe der UNESCO.

Kaum weniger beeindruckend ist der nahe San Agustin liegende 400m hohe Wasserfall Salto de Bordones als spektakulärer Ausdruck des "Wasserwerks" Huila, in dessen Bergmassiven u.a. die Quelle des mächtigen Río Magdalena liegt, welcher sich über 1.600 km durch Kolumbien schlängelt. Den fruchtbaren Ebenen und den wasserreichen Bergen der Regionen um San Agustin und Tierradentro mit ihrem geheimnisvollen Erbe steht die mystische Kargheit der Tatacoa-Wüste gegenüber.

Spezialitäten Kolumbiens Huila ist außerdem bekannt für seinen hervorragenden Kaffee. Das Hochland der kolumbianischen Anden und die umliegenden Gebiete bieten durch ihre hohe Lage die besten Wachstumsbedingungen für das Heranreifen der Kaffeekirschen. Es wird fast ausschließlich die Arabica-Bohne angebaut, oft in Excelso-Qualität. Der Huila-Kaffee zeichnet sich durch seinen besonders milden Geschmack und seine Säure-Armut aus. Neben Kaffee gibt es in der Region auch Kakao- und Panela-Plantagen, welche Reisende Besuchen können, um die jeweiligen Anbau- und Herstellungsprozesse kennenzulernen. Eine besondere Spezialität Kolumbiens sollte dabei auf jeden Fall probiert werden, eine heiße Schokolade mit Käse (Chocolate y Queso). Der Käse ist mild und weich, sodass er am Boden der Tasse schmilzt und während des Trinkens ausgelöffelt werden kann.

 

Mystik und Skurrilitäten „Wer es mystisch und esoterisch mag, sollte sich das Dorf La Jagua ansehen,“ erzählt uns Anna. Es ist bekannt unter Künstlern sowie Aussteigern. Hier kann man schöne Souvenirs, wie geflochtene Hüte, Taschen und Armbänder, ergattern. 

„Besonders skurrile Begegnungen kann man in Huila mit Naturreligionen haben,“ berichtet Anna. Rund 90% der Bevölkerung Kolumbiens sind Christen, meist Katholiken, aber ein kleiner Teil der Bevölkerung bekennt sich zu sogenannten Naturreligionen. So ist es nicht unüblich in Kolumbien einem Schamanen zu begegnen.

Farbenfrohes Tanzfest Ein besonderes Ereignis, das einen Besuch wert ist, sei die Fiesta de San Juan y San Pedro, berichtet Anna. Obwohl das Hauptfest der Geburtstage von San Pedro und San Juan in der Mitte des Jahres in Neiva stattfindet, praktiziert jede Gemeinde im Bundesland Huila ihre eigene Version dieser Feierlichkeit. Bei diesen Feierlichkeiten treten vor allem Tanztruppen in farbenfrohen Kleidern auf.

Wissenswertes für die Reiseplanung „Um Huila zu bereisen, kann man sich einen Mietwagen nehmen,“ erzählt uns Anna. Wer kein Spanisch spricht oder aber noch nie in Lateinamerika gereist ist, dem empfiehlt sie eine organisierte Rundreise mit Fahrer. Wer eine passende Unterkunft sucht, hat die Qual der Wahl. Von internationalen Hotelketten über Boutique-Hotels und Gästehäuser ist alles geboten.

Ansonsten sollte man auf jeden Fall gute Schuhe für die Wanderungen durch die Täler, Farmen oder Ausgrabungsstätten mitbringen. Flipflops sind aber mindestens genauso wichtig für den Besuch am Strand. Annas Strandempfehlung wäre die Playa Blanca Baru in der Nähe von Cartagena. Liegt zwar nicht mehr in ihrer Heimatregion, sei aber ein wunderschöner Bilderbuch-Karibikstrand. 

Wenn du noch Fragen, Anregungen oder Kommentare hast, kontaktiere mich gerne.

Deine Simone

Gewinnspiel: Heute könnt ihr was gewinnen, alle Infos zum Gewinnspiel findet ihr in den Blognotes und auf Facebook und Instagram.

 

anna    Figuren

Kaffee    Huila

Abgehoben-der Reisepodcast: Insides aus der Quarantäne in Bangkok

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Wir sind in Deutschland noch unter Lockdown und viele von uns finden es mittlerweile schwer zu ertragen. Auch wenn die Bundesregierung davon abrät, Reisen ist möglich! Es ist zwar komplizierter und man braucht zugegebener Weise mehr Zeit, aber wenn man sowieso Homeoffice machen muss, wieso nicht das Ganze kombinieren, wie mein Gesprächspartner Christoph Günther. Denn Online-Arbeiten geht auch aus einem Quarantäne-Hotel in Bangkok.

Was alles zu berücksichtigen ist, darüber habe ich mit Christoph gesprochen.

Die Planung vorab

Christoph ist normalerweise sehr viel auf Reise und kennt sich mit Reiseplanung sehr gut aus. Aber für eine Reise in der Pandemiezeit braucht alles einfach ein wenig mehr Vorarbeit und Christoph gibt zu, dass er vor dieser Reise doch ein wenig nervös war. Für die Einreise in Thailand wird Folgendes benötigt:

  • Certificate of Entry, wer länger als 45 Tage bleiben möchte braucht ein Touristenvisum. Alle Informationen dazu findet ihr auf der Webseite der thailändischen Botschaft.
  • Eine Buchungsbestätigung vom Quarantäne-Hotel, wo man die 14 Tage Quarantäne verbringen möchte. Es gibt Quarantäne-Hotels in Bangkok, Phuket und Pattaya, sogenannte ASQ (alternative state quarantine hotels), auch hierzu gibt es Informationen auf der o.g Webseite der Botschaft.
  • Eine Bestätigung von der Auslandsreiseversicherung, dass im Falle einer Covid19-Erkrankung die Kosten von bis zu 100.000 USD übernommen werden.
  • Flugtickets mit Hin- und Rückflugdatum.
  • Ein negativer PCR-Test, der nicht älter als 72 Stunden sein darf.

Christoph hat das Certificate of Entry über die Agentur „Visum-Point“ in Berlin beantragt, das ging sehr einfach und innerhalb von 24 Stunden. Als Quarantäne-Hotel hat er das „Rembrandt Hotel und Suites“ gewählt.

Die Anreise

Eine lange Flugreise mit Maske, wie kann man das aushalten? Christoph sagt, es ging ganz gut. Was aber ganz schön komisch war, ist der Weg durch den fast menschenleeren Münchener Flughafen. Auf dem Flug von München nach Dubai war die Maschine nicht sehr voll, sodass man wirklich viel Platz für sich hatte. Im Flughafen Dubai ist die Situation anders, hier trifft man auf viele Reisende, die alles nicht so ernst nehmen, aber auch hier ist der Flughafen leerer als sonst.

Insgesamt war das Fluggefühl ganz OK und erträglich.

Ankunft in Thailand

„Bei der Ankunft in Thailand merkte man, wie gut die Thailänder organisiert sind und wie diszipliniert sie sind,“ erzählt Christoph. Von dem Zeitpunkt der Landung bis zu seinem Hotel in der Sukhumvit 20 Alley vergingen nur 90 Minuten. Am Flughafen gibt es mehrere Checkpoints. Hier bekommt man eine Nummer, die an die Brust geklebt wird, draußen am Ausgang werden schon die abholenden Autos organisiert, die in Reihe stehen und auf den entsprechenden Gast warten, um ihn ins Hotel zu bringen.

Im Hotel angekommen, geht es ins gebuchte Zimmer, welches man die ersten 7 Tage nicht verlassen darf.

Die Quarantäne

Wie verbringt man 14 Tage in einem Zimmer? Ist es wie im Gefängnis?Jeder wird seine Quarantäne-Zeit natürlich unterschiedlich gestalten. Christoph erzählt, dass er versucht hat eine gewisse Struktur aufrecht zu erhalten. Morgens ein paar Stunden arbeiten, danach ein kleines Fitnesstraining, Australien Open gucken, Essen, wieder ein wenig arbeiten, die Leute unten auf der Straße beobachten und schlafen. Der Mensch ist anpassungsfähig und so gehen die Tage trotzdem schnell vorbei. Am siebten Tag wurde Christoph von einem Mann im Schutzanzug abgeholt und zum PCR-Test gebracht. Da der Test negativ war, durfte er die nächsten 7 Tage für 45 Minuten am Tag raus zum Pool. Auch hier wurde er jeden Tag zum festgelegten Zeitpunkt von einem Mann im Schutzanzug abgeholt und zu einer Poolliege gebracht. Nach 45 Minuten ging es wieder zurück ins Zimmer.

Nach 14 Tagen war der Spuk vorbei. Christoph ist noch einen weiteren Tag in Bangkok geblieben, im gleichen Hotel, aber in einem anderen Bereich, und danach durfte er frei durchs Land reisen.

Reisen in Thailand

Die Thailänder freuen sich sehr darüber, dass wieder Touristen ins Land kommen, die bereit sind die geltenden Corona-Regeln einzuhalten.

Christoph hat eine super schöne Zeit in Thailand verbracht. Er konnte in Restaurants und Cafés gehen und natürlich das gute Wetter genießen. Mittlerweile ist Christoph zurück. Die Rückreise ist genau so gut verlaufen wie die Hinreise. Reisen ist also gut möglich, wenn man bereit ist, die Regeln der Urlaubsländer zu befolgen.

Wenn du noch Fragen, Anregungen oder Kommentare hast, kontaktiere mich gerne.

Deine Simone

 

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Abgehoben-der Reisepodcast, Folge 2.8: Gran Canaria - leckere alte Kleidung

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Dank ihrer leichten Erreichbarkeit und ganzjährig angenehmen Temperaturen zieht Gran Canaria jedes Jahr viele Urlauber an, aber mittlerweile auch gleichermaßen Workationists an. Beim Gedanken an Gran Canaria kommen vielen direkt Bilder von Touristen-Hochburgen und Senioren in Khakihosen in den Sinn. Das stimmt sicher auch, doch die „Insel des ewigen Frühlings“ hat durchaus mehr zu bieten.

Die Dünen von Maspalomas

Zu den Top-Sehenswürdigkeiten auf Gran Canaria gehören die Dünen von Maspalomas. Diese befinden sich im Süden der Insel und erstrecken sich zwischen Maspalomas und Playa del Inglés. Sie sind fast 6 Kilometer lang und bis zu 2 Kilometer breit. Annikas Tipp: die beste Aussicht hat man, wenn man durch den Eingang des Riu Palace Maspalomas Hotels geht. Beim Dünenspaziergang auf keinen Fall die Sonnencreme vergessen.

Und schon verlassen wir Maspalomas, denn außerhalb der Touristen-Orte hat Gran Canaria viele Ecken, die von Touristen kaum besucht werden und so noch immer als Geheimtipps gelten. 

Süße Mandeln in Tejeda

Das kleine Dorf wurde nicht ohne Grund mehrfach als schönstes Dorf Spaniens ausgezeichnet. Insbesondere Ende Februar zur Blütezeit der Mandelbäume ist es einen Besuch wert. Die köstlichen Mandelleckereien bekommt man in der Bäckerei Dulceria Nublo. Besonders empfiehlt Annika „Bienmesabe“, eine Creme aus Mandeln, Zucker, Zimt und heißt auf Deutsch übersetzt „es schmeckt mir gut“.  

Unter Einheimischen

Wenn du Gran Canaria einmal fernab des Tourismus erleben möchtest, empfiehlt sich der Küstenort Arinaga. Hier ist man inmitten der Spanier und lernt das Leben der Einheimischen aus nächster Nähe kennen. Der kleine Ort liegt direkt am Meer und ist nur ca. 10 Minuten vom Flughafen entfernt. Hier gibt es großartige Fischrestaurants und eine 2,4 km lange Promenade für entspannte Spaziergänge. Nebenan an der Playa del Cabrón kann man fantastisch schnorcheln und tauchen.

Fiesta zu Ehren der Fische

Ende August findet an Playa de Arinaga das Fischerfest „Vará del Pescao“ statt. Die ganze Luft riecht nach gegrilltem Fisch und Musikgruppen ziehen mit kleinen Fischerbooten über die Promenade. Ein Feuerwerk gehört zu den Höhepunkten des Spektakels. 

Europas einzige Kaffeeplantage

Gran Canarias Kaffeeplantagen, die Finca La Laja & Bodega Los Berrazales und die Finca Los Castaños befinden sich im Nordwesten, im wahnsinnig üppigen und grünen Valle de Agaete, im Dorf San Pedro. Hier werden neben der Kaffeevarietät Arabica Typica auch Mangos, Papayas, Avocados, Orangen, Grapefruits und auch Wein angebaut. Die Weinranken bieten den Kaffeebäumen Schutz vor zu viel Sonneneinstrahlung, ähnlich wie der Regenwald in Südamerika ein schützendes Dach für die Kaffeepflanzen bildet. Vor Ort kann man eine kurze Führung bekommen und einiges über die Produktion von Kaffee und Wein erfahren und natürlich Kaffee und Wein verköstigen. 

Auf den Spuren der Vergangenheit

Das Museum und der Archäologiepark der Cueva Pintada im historischen Zentrum der Stadt Gáldar bilden eine der wichtigsten archäologischen Stätten des Kanarischen Archipels. Der Komplex wurde für die Konservierung, Erforschung und Verbreitung der Fundstätte angelegt, deren spektakuläre Höhlenmalereien ein Beispiel für die Kunst und Symbolik der ursprünglichen kanarischen Kultur darstellen. Der Besuch im Museum und der Rundgang durch die Ausgrabungen der Siedlung stellen eine Reise in die Vergangenheit Gran Canarias dar.

Solche Höhlen findet man aber nicht nur im Museum. 

Höhlen-Wohnung & Restaurants

Die Schlucht von Guayadeque ist eine der größten auf Gran Canaria und die Canarios leben hier bis heute in Höhlenhäusern. Die meisten dieser Höhlenhäuser werden von den Canarios am Wochenende bewohnt. Es gibt aber auch Häuser, die das ganze Jahr über bewohnt werden.

Wer auf der Suche nach einem besonderen Ort zum Probieren einiger kanarischer Spezialitäten ist, dem empfiehlt sich ein Halt in einem der Höhlenrestaurants. Annikas Tipp: das letzte Restaurant der Straße ist das beste.  

Schrumpelkartoffeln & alte Kleidung

Die Salz-Schrumpelkartoffeln, besser bekannt unter dem Namen Papas arrugadas, sind ein traditionelles Gericht auf den kanarischen Inseln. Sie werden als Vorspeise oder als Beilage mit Mojo Verde (Knoblauchsauce mit Koriander) und Mojo Picón (Knoblauchsauce mit Chili) serviert werden. 

Ein weiteres typisches Gericht ist „Ropa vieja“, also „alte Wäsche“. Der Name bezieht sich darauf, dass das Gericht aus der Resteverwertung des traditionellen Gerichts „Puchero canario“, eines Fleischeintopfs, und der Zugabe von Kichererbsen ergeben hat. Heute hingegen hat sich die Ropa vieja als ein eigenständiges Gericht entwickelt.

Unbedingt probieren muss man auch den Käse. Die Käseherstellung hat eine jahrhundertealte Tradition auf den Kanaren und war früher ein wichtiger Wirtschaftszweig. Der Käse war ein wichtiges Exportgut auf den Inseln. Auf Gran Canaria gibt es sehr viele Käsereien, die einen hervorragenden Ziegen- und Schafskäse herstellen. Ein Ausflug ist die ideale Möglichkeit eine oder mehrere Käsereien zu besuchen.

Besonders bekannt ist der „Queso flor de Guia“. Vom Blumenkäse aus Gran Canaria kann man in fast allen Reiseführern lesen. Diesen irgendwo kaufen zu können ist schon deutlich schwieriger. Den typischen Geschmack bekommt die Spezialität, da zur Gerinnung der Milch ausschließlich der Saft der Blütenblätter der wilden Artischocke verwendet wird. 

Klein Venedig

Das kleine Fischerdorf Puerto de Mogán wird häufig als „Klein Venedig“ von Gran Canaria bezeichnet. Durch den malerischen Hafenort fließt vom Meer aus ein Kanal, der an das Ambiente von Venedig erinnert, einige Brücken führen über diesen Kanal und verbinden den Strand „Playa de Mogán“ mit dem Hafen des Orts. Der Hafen ist dabei mit Blumen, kleinen Gassen und Restaurants besonders idyllisch gestaltet. Annika empfiehlt diesen Ort aber vorzugsweise an jedem Tag außer Freitag zu besuchen. Freitags, wenn der Wochenmarkt stattfindet, ist der Ort sehr wegen des Wochenmarkts überlaufen. „Dieser ist viel zu touristisch und nicht besonders,“ sagt Annika. Wer einen echt authentischen Markt erleben will, dem empfiehlt sie die Märkte in Teror und San Mateo. 

Restaurant- & Ausgehtipps

Annika empfiehlt uns eines der Fischlokale im Tal von Agaete zu probieren oder auch das Restaurant Terraza Kayuco in Arinaga, ihrem Wohnort. Wer traditionelle Speisen neu interpretiert probieren möchte, der ist im Lokal La Tunera in Telde gut aufgehoben. Auf keinen Fall sollte man aber am Sonntag zwischen 13:00 Uhr und 15:30 Uhr versuchen spontan einen Tisch zu bekommen, wenn die Einheimischen mit ihren Familien ausgehen.  

Die besten Drinks mit Ausblick gibt es in der Bar La Azotea de Benito in der Altstadt von Las Palmas.  

Vielfältige Destination

Gran Canaria ist eine sehr vielseitige Destination, die wirklich für viele Vorlieben etwas zu bieten hat. So empfiehlt sich z.B. für Wander- bzw. Aktivurlauber ein Landhotel, ein sogenanntes Hotel Rural, diese Fincas findet man auf der ganzen Insel, vorzugsweise in den Bergen, wie z.B. im Mandeldorf Tejeda. 

Fahrradfahrer bleiben gerne in den touristischen Orten, wo man sich leicht ein Rad leihen kann. Von dort aus geht es in die Berge auf Tour. 

Im Südwesten der Insel Gran Canaria liegt ein ruhiger Strand, der besonders für Familien mit Kindern geeignet ist.  Dieser Strand, Playa de Amadores, zeichnet sich durch ruhige Gewässer ohne Wellengang aus, was dadurch bedingt ist, dass der Strand von zwei Deichen geschützt wird.

Wer nach einem schicken, eleganten und exklusiven Urlaubsort sucht, für den ist der Ort Meloneras genau das Richtige. Hier stehen auch zwei der Seaside Hotels, das Leading Hotel of The World Seaside Grand Hotel Residencia 5* und das Designhotel Seaside Palm Beach 5*. Im Ort Meloneras findet man zahlreiche hochwertige Restaurants und Geschäfte. Wer Parfüm und Kosmetik etwas günstiger ergattern möchte, kann das auf den Kanaren auf jeden Fall tun.  

Für individuell Reisende lohnen sich die Apartmenthotels wie z.B. das Buganvilla Apartment Hotelin San Augustín, welches kürzlich renoviert wurde. 

Beste Reisezeit

Die Insel bietet ganzjährig angenehme Bedingungen, aber Annika empfiehlt insbesondere den September, wenn es angenehm warm ist und auch der Atlantik Temperatur angenommen hat. Im Frühjahr ist es besonders schön für Aktivreisen, allerding ist es zum Baden noch etwas frisch. 

Wer hat jetzt nicht Lust den Koffer zu packen und dem grauen Winter zu entfliehen??

Wenn du noch Fragen, Anregungen oder Kommentare hast, kontaktiere mich gerne.

Deine Simone

 

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Abgehoben-der Reisepodcast, Folge 2.7: Durban- Big 5 & Drachenberge

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Die Provinz KwaZulu-Natal liegt an der Ostküste Südafrikas und ist durch seine Kombination aus Stränden im Osten, dem Wildreservat Hluhluwe-Imfolozi im Nordosten und den Drakensbergen im Westen besonders vielseitig. Sie beherbergt außerdem Südafrikas drittgrößte und wärmste Stadt Durban.

Die Ostküste Südafrikas wird bisher deutlich weniger von Touristen besucht als die Platzhirsche Kapstadt und die Garden Route, doch dies zu Unrecht, wie Heike findet. Die Provinz KwaZulu-Natal und die Stadt Durban haben dank ihrer Sehenswürdigkeiten und Authentizität das Potential die Top-Destination unter Insidern zu werden, laut ihrer Meinung. Man sollte die Destination auf jeden Fall als ein Stand-alone-Urlaubsziel einplanen, es lohnt sich!

Warum, fragt ihr euch?

Durban - Stadt, Strand, Mee(h)rDurban zählt mit seinen umliegenden Gemeinden knapp 3,5 Millionen Einwohner, doch nur an wenigen Orten fühlt es sich wirklich wie eine Großstadt an. Durban ist bekannt für seine Stadtstrände und Strandpromenaden.

Von Durban bis an die Grenze zu Mosambik zieht sich ein mehr als 400 Kilometer langer Strand entlang des Indischen Ozeans. Wie eine lose geknüpfte Kette reihen sich unberührte, naturbelassene Strände, Naturreservate und vereinzelte typisch südafrikanische Badeorte aneinander.

Warme TemperaturenZum einen wegen des gemäßigten subtropischen Klimas. Im Sommer herrschen Temperaturen um die 30 ° C und ein Klima wie am Mittelmeer. Die Winter sind sehr angenehm, mild bis warm, die Tagestemperaturen liegen meist über 20 Grad. Die Regenwahrscheinlichkeit ist gering.

Gute AnreiseoptionenBisher konnte man aus Frankfurt oder München per Direktflug nach Johannesburg fliegen und dort für den einstündigen Flug nach Durban umsteigen oder aber sich für einen Flug mit Emirates, Turkish Airlines oder auch Etihad über deren Heimatflughäfen entscheiden. Die Reisedauer beträgt ca. zwischen 15-17 Stunden.

Den Big 5 auf der SpurBei Tieren, Safari und Südafrika denken die meisten an den Krüger Park. Der ist inzwischen teilweise überlaufen. Deutlich ruhiger geht es in dem knapp 3 Stunden von Durban entfernt (280 km) liegenden Hluhluwe-Imfolozi Park zu. Dieser gilt noch als eine Art Geheimtipp. Der Park umfasst 960 Quadratkilometer und ist eines der ältesten Wildschutzgebiete Afrikas. Zu den Bewohnern des Parks gehören die Big 5.

Neben dem genannten Park gibt es auch zahlreiche private Parks, die zunehmend in der Region entstehen, wie das Phinda Privat Game Reserve und der Tembe Elephant Park.

Authentizität, Kultur, KulinarikWie der Name der Provinz verrät, ist der Ort sehr stark von den „Zulus“ geprägt, einem südafrikanischen Stamm. „Der Zulu-Stamm war ein sehr kämpferischer, stolzer Stamm mit einem reichen Kulturgut und so leben die Zulus bis heute sehr hochmütig ihre Kultur,“ erzählt uns Heike.

In der Provinz leben aber auch andere Nationen bunt gemischt zusammen. Insbesondere ist der indische Einfluss nicht zu unterschätzen, welcher sich besonders in der köstlichen Küche widerspiegelt. Ein besonderes Highlight ist das Durban Bunny Chau, welches aus einem halbierten Weißbrotlaib, der ausgehöhlt und mit einem würzigen Curry-Gericht aus RindLammHuhn oder Bohnen gefüllt wird, besteht. Traditionell wird der Bunny mit den Händen gegessen, indem man zuerst das beigelegte herausgeholte Innere des Brotlaibs in das Curry-Gericht tunkt und dann die mit Sauce vollgesogenen Außenseiten isst.

Wer darüber hinaus mit den Einheimischen in Austausch kommen möchte, dem empfiehlt Heike über die Stadtgrenzen zu den Zulu-Gemeinden zu fahren. Hier kann man das traditionellere Leben kennenlernen.

Wandern deluxeNach nur 3 Stunden Fahrt in nordwestlicher Richtung von Durban (300 km), findet man sich in einer wundervollen Berglandschaft wieder. Die bis zu 3.482 Meter hohen Drakensberge (deutsch wörtlich Drachenberge) bilden das höchste Gebirge des südlichen Afrikas. Sie bieten perfekte Bedingungen für stundenlange Wanderungen in völliger Ruhe und Zurückgezogenheit von der Zivilisation.

B&B, Gästehäuser und LuxuslodgesIn KwaZulu-Natal hat man die gesamte Auswahl an Unterkunftsoptionen. „Oft sind diese vom Preisleistungsverhältnis jedoch besser als in den touristischen Hotspots Kapstadt und Krüger Nationalpark, stehen diesen aber in nichts nah,“ sagt Heike. Ihre Empfehlung sind generell die von Einheimischen geführten Bed & Breakfasts oder Gästehäuser, welche mit dem europäischen Standard absolut mithalten können.

Wenn du noch Fragen, Anregungen oder Kommentare hast, kontaktiere mich gerne.

Deine Simone

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Abgehoben-der Reisepodcast, Folge 2.6: Jung, mittelalt, alt - Gouda ist nicht nur Käse

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Bei dem Wort „Gouda“ muss ich sofort an Käse denken und ich glaube, so geht es den meisten. Dass Gouda aber auch eine wunderschöne pittoreske Stadt im Westen der Niederlande ist, darauf kommt kaum jemand. Ich habe mit meinem guten Freund und Kollegen Harry Betist gesprochen, er wohnt und arbeitet in Gouda.

Gouda ist eine kleine Großstadt

Gouda ist eine alte Stadt, nächstes Jahr ist es genau 750 Jahre her, dass der Graf von Holland, Florens V., 1272 Gouda die Stadtrechte verlieh. Und das wird, wie es sich gehört, von April bis September ausgiebig gefeiert. Wenn ihr den Anlass nehmen möchtet Gouda zu besuchen, findet ihr weitere Informationen dazu hier.

Wie so oft in den Niederlanden wurde Gouda auf ein trocken gelegenes Moorgebiet gebaut, daher findet man auch in Gouda viele „Grachten“, um die Stadt herum eine Ringgracht und auch in der Stadt viele Kanäle, die gerade zu Aktivitäten einladen.

„Gouda ist eigentlich ein Freilicht-Museum,“ sagt Harry. Für seine Größe bietet Gouda ziemlich viele kulturelle Erlebnisse; 6 Museen, 4 holländische Mühlen, die man samstags besichtigen kann, diverse Galerien und jeden Mittwoch findet der „Goudse Montmartre“, ein echter Antiquitäten-, Kuriositäten- und Flohmarkt, statt.

Die historische Altstadt lässt sich am besten zu Fuß entdecken. Wer noch ein bisschen von der Umgebung mitentdecken möchte, kann dies auch sehr gut mit dem Fahrrad machen.

So kann man auch gut einige der Kalorien verbrennen, die man beim Besuch auf dem Käsemarkt oder in der Waffelfabrik zu sich genommen hat.

Wer Gouda vom Wasser aus entdecken möchte, kann durch die Grachten mit dem SUP paddeln oder eine Kanutour machen.

Bier gehört zu Gouda dazu und dann gibt es noch die Waffeln

Natürlich wird das Stadtbild von Gouda auch durch die einzigartige Architektur der traditionellen Häuser verschönert. Wer durch die Stadt schlendert, kann viele historische Gebäude, wie alte Käsefabriken und Lagerhäuser usw., entdecken. Heute sind sie zu Wohnhäusern oder Geschäften umgebaut worden. In der Zeit vom April bis Ende August findet jeden Donnerstag der Käsemarkt auf dem Marktplatz statt. Hier kann man Käse probieren, mit den Händlern klönen und natürlich einkaufen. Wer noch mehr über den berühmten Käse wissen möchte, sollte einmal beim „Gouda Cheese Experience“ mitmachen.

Neben dem Käse ist Gouda auch für die leckeren „Stroopwafel“ bekannt. Früher wurden die Waffeln aus Teigresten und Krümmeln gebacken und dann mit Sirup zusammengelegt. Heute gibt es mehrere Varianten der berühmten Waffeln, aber wer in Gouda ist, sollte unbedingt die alte „Kamphuisen Sirupwaffelfabrik“ besuchen.

Früher war Gouda das Zuhause für über 200 Brauereien, heute sind es weniger und das bekannteste Gouda-Bier ist Gouds Kuyt-Bier.

Essen und Trinken

Besonders um den Marktplatz herum findet man viele kleine Restaurants, Bars und Cafés, aber nicht nur da. „Auch an den Grachten oder in den kleinen Gassen um die St. Jans Kirche findet man viele tolle Restaurants und das Preis/Leistungsverhältnis ist wirklich in Ordnung,“ sagt Harry.  Hier findet ihr eine Übersicht über einige Restaurants. Wie ihr seht, ist für jeden Geschmack was dabei.

Shopping

In Gouda findet man viele kleine Boutiquen und Galerien. Ein absolutes Muss ist es durch die Straßen zu schlendern. Die Stadt macht mehrere Shopping-Routen-Vorschläge, die man auch in einer App findet, welche ihr hier kostenlos heruntergeladen könnt.

Für die Reiseplanung: In Gouda ist der erste und der letzte Sonntag im Monat ein verkaufsoffener Sonntag und jeder Donnerstag ist ein langer Donnerstag.

Harrys Reisetipp:

Gouda kann man natürlich auch als Wochenend-Trip machen, aber wer Gouda und auch die Umgebung wirklich kennenlernen möchte, der sollte 4-5 Tage einplanen. Ein Besuch der St. Jans Kirche sollte unbedingt eingeplant werden und auch das „Gouda Cheese Experience“ ist sehr interessant. Nachmittags dann ein Bier oder ein Kaffee im Museumsgarten und abends köstlich im Restaurant „Bij ons“ essen.

Wir sagten ja schon – tagsüber zu Fuß oder mit dem Rad Gouda entdecken, damit man die Kalorien wieder los wird.

Wenn du noch Fragen zur Folge, Anregungen oder Kommentare hast, kontaktiere mich gerne.

Deine Simone

 

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Folge 2.5: Gorillas, Bananenbier, Kuhtanz und Kaffee

Ruanda ist das Land der tausend Hügel: Neblige Regenwälder im Hochland sind die Rückzugsstätten der letzten freilebenden Berggorillas. Aber nicht nur Gorillas, sondern auch die beeindruckende Kultur und bewegende Geschichte des Landes ziehen Besucher in ihren Bann.

Nützliches für die Reiseplanung

Von Deutschland, Österreich oder der Schweiz gibt es keinen direkten Flug nach Ruanda. Einreisen nach Ruanda können über Direktflüge von den europäischen Flughäfen Brüssel und Amsterdam nach Kigali – in etwa 8 Stunden erfolgen. Der internationale Flughafen liegt nahe Kigali, rund 5 km von der Hauptstadt des Landes entfernt.

Für ihre Reise nach Ruanda benötigen deutsche Staatsangehörige nur einen mindestens sechs Monate über den Reisezeitraum hinaus gültigen Reisepass. Bei Einreise wird am Flughafen ein 30-Tage-Visum ausgestellt.

Das Land liegt in der Zeitzone UTC+2 – zu unserer Sommerzeit gibt es daher keine Zeitverschiebung zwischen Deutschland und Ruanda, zur Winterzeit lediglich eine Stunde. Amtssprache in Ruanda ist die Bantusprache Kinyarwanda. Man kann sich jedoch in Englisch oder Französisch verständigen – denn auch diese zwei Sprachen zählen zu den offiziellen Sprachen. 

Bei Reisen nach Ruanda finden Urlauber trotz der Nähe zum Äquator ein mildes Klima vor: Die Temperaturen variieren übers Jahr kaum, sind jedoch natürlich abhängig von der Höhenlage. Die Höchsttemperaturen schwanken zwischen angenehmen 25 °C und 27 °C. In der Nacht kann es bis auf 14 °C abkühlen. Das Klima wird in Ruanda von den beiden ostafrikanischen Regenzeiten geprägt – von September bis Dezember (umuhindo) und von Februar bis Juni (itumba) bringen ergiebige Regengüsse die Savanne zum Blühen und die Nil-Kongo-Wasserscheide zum Tosen. In den Monaten zwischen März und Mai fallen in Ruanda ca. 40 % der jährlichen Niederschläge.

Sicherheit und Sauberkeit sind an der Tagesordnung

Ruanda ist ganz anders als man sich ein afrikanisches Land vielleicht vorstellt. Manch einer mag zunächst einen Kulturschock erleben: Statt lautem Trubel herrscht in Ruanda Ordnung und Sauberkeit. Selbst Plastiktüten sind verboten, einmal im Monat treffen sich die Bürger von Ruanda zum „Umuganda“, dem offiziellen Aufräumtag.

„Die Straßen sind gut ausgebaut und sauber, man kann das Land mit dem Mietwagen oder Bussen erkunden,“ sagt Charlotte, selbst als alleinreisende Frau habe sie sich sicher gefühlt.

Die Hauptstadt Kigali, mehr als Museen

Kigali ist nicht nur die Hauptstadt Ruandas, sondern auch das wirtschaftliche und kulturelle Zentrum des Landes. „Man sollte sich ruhig Zeit lassen, um die Stadt kennenzulernen,“ empfiehlt Charlotte, denn sie hat weit mehr zu bieten als nur ein paar Museen, darunter natürlich das Genocide Memorial, welches dem brutalen Völkermord von 1994 ein Denkmal setzt. Die Regierung hat viel zur Versöhnung und Aufarbeitung beigetragen.

„Kigali ist generell interessant für Handwerks-, Kunst und Kultur begeisterte,“ berichtet Charlotte und empfiehlt einen Besuch im Inema Art Center. Allein das Grundstück, auf dem die Galerie steht, ist schon selbst ein Stück Kunst: Skulpturen, Bilder und Installationen bilden sozusagen die Wegweiser zu den Ausstellungsräumen und dem Atelier. Neben Kunst gibt es hier regelmäßig Livemusik, Yoga- Stunden und Tanzaufführungen.

Wer sich für Tanz interessiert, der sollte in der Casa Keza vorbeischauen, um die traditionellen Bewegungen kennenzulernen. Es handelt sich hier um ein spanisches Lokal, welches Tapas serviert, in dem aber auch Tanzstunden stattfinden. Wer modernere Tänze vorzieht ist im Impact Hub gut aufgehoben. In dem Gebäude sind mehrere Startups ansässig und auf dem Dach befindet sich ein Café, welches Tanzkurse anbietet. Wer handwerklich begeistert ist, der sollte in die Werkstatt von Aziz Imigongo herstellen. Es handelt sich hierbei um eine Kunst, welche aus Kuhfladen hergestellt wird, es werden geometrische Muster geschaffen, die in bunten Farben bemalt werden.

Flechten aus Gräsern ist eine weitere, vermutlich Charlottes wärmste Empfehlung. Dieses Kunsthandwerk kann man sich im National Women´s Center in Nyamirambo zeigen lassen. 

Frauen unterstützen sich gegenseitig

Nyamirambo ist ein Stadtteil im Südosten von Kigali. Hier sind die Ladenfronten farbenfroh und voller Graffitis. Das Stadtbild wird von wuseliger Betriebsamkeit geprägt. Mittendrin findet man das National Women´s Center. Die heutige Präsidentin des Women´s Centers, Marie Aimée Umugeni, hat das Sozialprojekt zusammen mit anderen Frauen vor knapp zehn Jahren gegründet. Um den Frauen im Viertel eine neue Perspektive zu geben. Frauen unterschiedlichen Alters, die sich nur von der Straße kannten, sind zusammengerückt. Aus den Treffen ist die Idee für einen gemeinsamen Ort zum Arbeiten und Geld verdienen entstanden. Geld für das Projekt kommt aus dem Verkauf der Handwerksprodukte, aus Spenden und ausländischen Fördergeldern – und seit einigen Jahren auch aus dem Tourismus. Besucher aus aller Welt zahlen für die Führungen, Koch – und Handwerkskurse.

Des Weiteren ist auch der Kimidonko-Markt einen Besuch wert. Hier findet man von Lebensmittel über Stoffe bis Handwerkskunst alles, was das Herz begehrt.

Wer vor lauter Eindrücken jetzt hungrig geworden ist, für den hat Charlotte auch einige kulinarische Tipps.

Kulinarische Empfehlungen

Gerade in der Hautstadt Kigali findet man viele Restaurants, die Speisen aus aller Welt anbieten. Wieder in dem Viertel Nyamirambo befindet sich das Outdoor Lokal Green Corner, welches den besten Fisch servieren soll. Wer ein traditionell afrikanisches Buffet probieren möchte, dem empfiehlt Charlotte African Bite. In der Women’s Bakery kann man besonders gute Backwaren probieren und die heimischen Frauen mit seinem Kauf unterstützen. Wer selbst lernen möchte, wie man traditionell afrikanisch kocht, der kann dies im Kochkurs von Aminatha im Women’s Center tun.

Doch das Land der tausend Hügel ist vor allem als ein Naturparadies mit vielen seltenen und teils endemischen Tieren und Pflanzen bekannt.

Big Five und viele weitere Tiere

Zu den weiteren Höhepunkten zählen Wanderungen und Safaris durch die Nationalparks. Ca. drei Stunden Fahrzeit von der Hauptstadt Kigali gelegen, befindet sich der Akagera Nationalpark im östlichen Teil Ruandas an der Grenze zu Tansania. Sein Name stammt vom Akagera Fluss, der entlang der östlichen Grenze fließt, im gesamten Nationalpark ein labyrinthartiges Netz aus Seen geformt hat und sich in den imposanten Rusumo-Wasserfällen ergießt. In diesem Nationalpark können Urlauber bei entspannten Safaris die Big Five - Nashorn, Löwe, Leopard, Elefant und Büffel - beobachten. Der Park wird von African Parks gemanaged und gilt heute als ein Vorbild für Naturschutz in Afrika.

Durch den Park ziehen außerdem kleine Herden von Impalas und Steppenzebras. An Gewässern sind Krokodile, Flusspferde, die scheuen Wasserböcke und seltenen Sitatunga-Antilopen zu entdecken. Elenantilopen, Topis, Buschducker, Riedböcke, Pferdeantilopen, Warzenschweine, Anubis-Paviane, Typfelhyänen, Streifenschakale sowie Giraffen können auf den Touren bestaunt werden. Darüber hinaus ist das Gebiet Lebensraum für über 500 Vogelarten, die gut während einer Bootsfahrt beobachtet werden können.

Luftige Höhen & Schimpansen-Trekking

Der urwüchsige Bergnebelwald im Nyungwe-Nationalpark im Süden Ruandas gilt als der größte zusammenhängende Wald dieser Art in Ost- und Zentralafrika. Dort leben über 1.000 Pflanzen- und Tierarten. Schimpansen, Goldmeerkatzen und Ruwenzori-Colobus-Affen, aber auch seltene Schmetterlinge und Orchideen können dort beobachtet werden. Eine fantastische 90 Meter lange Hängebrücke zwischen den Baumwipfeln, der Nyungwe Canopy Walk, ermöglicht einmalige Einblicke in das Dschungelleben. Unvergesslich ist zudem eine Trekking-Tour zu einer der Quellen des Nil, dem Rukarara, der später Nyaborongo und dann Kagera heißt.

Auf den Spuren der letzten Berggorillas

Im Nordwesten Ruandas liegt ein Nationalpark mit fünf Vulkanen und einer Großzahl der letzten noch lebenden Berggorillas. Gorilla-Trekking ist daher ein Muss bei einer Reise nach Ruanda. Der Vulkan-Nationalpark grenzt an die Nachbarländer Kongo und Uganda und erstreckt sich über 13.000 Hektar tropischer Bergnebelwälder, die an den Hängen der erloschenen Vulkankette gedeihen. Ganzjährig werden Exkursionen zu den Gorillagruppen angeboten. Hier leben noch acht Gorillafamilien, welche in kleinen Gruppen von bis zu acht Personen besucht werden können. Ein magisches Erlebnis bei dem streng auf die Sicherheit und das Wohlbefinden von Mensch und Tier geachtet wird. So ein Gorilla Permit kostet 1.500 Euro, aber trägt stark zum Schutz und Erhalt dieser besonderen Tiere sowie auch der Gemeinden bei.

Bei Wanderungen durch den Dschungel an den Flanken der steilen, teils über 4.000 Meter hohen Virunga-Vulkane stößt man auch auf seltene Tierarten wie etwa Goldene Meerkatzen. Sie können mit Rangern bei geführten Touren besucht werden.  

Von Strohhütten zu Luxuslodges

Natürlich kommen einem schnell die wunderschönen Luxusresorts mit Blick auf die Savannen in den Sinn, wenn man an afrikanische Safari denkt. Wer solch eine Unterkunft sucht könnte gefallen finden an der Wilderness Bisate Lodge, dem One and Only Gorilla´s Nest oder dem Wilderness Magashi Camp um ein paar zu nennen. Aber man kann in Ruanda auch günstiger unterkommen wie z.B. in den Gästehäusern, Hostels oder auf den Campingplätzen von Red Rocks oder dem Kitabe Eco Center. Beide Einrichtungen bieten neben den einfachen und preiswerten Unterkünften zahlreiche Touren, Ausflüge und Aktivitäten, um mit den Einheimischen in Austausch zu kommen und das Land noch besser kennenzulernen. Die Einnahmen aus den Projekten kommen der Community zugute. 

Wer die Kultur des Landes wirklich erleben will, der sollte auch über die Bedeutung Feierlichkeiten und dem dabei gereichten Nationalgetränk Bescheid wissen.

Die Kunst der Bananenbier-Herstellung

Biergenuss hat eine lange Tradition in Ruanda, das Getränk wurde schon in präkolonialen Zeiten hergestellt und getrunken. Es wir aus dem Saft von Bananen, den man mit gekochter Hirse fermentieren lässt, hergestellt. Ziemlich süß, und mit einer deutlichen Alkoholnote: Urwagwa, das traditionelle Bananenbier aus Ruanda ist in jeder ländlichen Schenke im Land zu kaufen und wird in großen Mengen zu allen Anlässen konsumiert. Neben dem Bananenbier gehört auch Tanz und Musik zu jeder Festlichkeit.

Musik und Tanz gehören zur ruandischen Kultur

Musik und Tanz sind Bestandteil der Kultur und werden bei allen Zeremonien, Festivals sowie unterschiedlichen gesellschaftlichen Zusammenkünften praktiziert. Der berühmteste traditionelle Tanz ist der Umushagiriro oder Kuh-Tanz, der von Frauen aufgeführt wird. Generell pflichten die Ruander diesem Tier große Bedeutung bei. Wie gut Charlotte tanzen kann, sieht ihr hier

Eine Kuh als Statussymbol

Für die Bevölkerung Ruandas ist die Kuh ein kulturelles und identitätsstiftendes Totemtier.  Deshalb rief die Regierung das „Girinka“-Programm in die Welt. Es ist eines der ambitioniertesten Entwicklungshilfe-Projekte in Afrika, bei dem Ruandas Regierung Bauern Kühe schenkt, um den Hunger zu lindern und die Wirtschaft zu fördern. „Girinka“ heißt auf der Landessprache Kinyarwanda so viel wie „Du darfst eine Kuh haben“.

Das Geschenk ist allerdings an Bedingungen geknüpft: Bekommt die Kuh ein weibliches Kalb, eine Färse, muss der Besitzer sie seinem Nachbarn geben. Männliche Kälber darf er behalten. Der Nachbar seinerseits ist verpflichtet, die erste Färse weiterzugeben. „Girinka“ ist also ein Schneeballsystem, das mit der Zeit immer größer wird.

Die Kühe in Ruanda sind aber noch aus anderen Gründen besonderer als die uns in der Heimat bekannten Exemplare.

Schwimmende Kühe und kreischende Fledermäuse

Am Kivu-See, einem von Afrikas großen Seen, kann man schwimmende Kühe erspähen. Der See bietet noch weitere Attraktionen, er ist der ideale Ort zum Entspannen, Schwimmen, aber auch für viele weitere Aktivitäten, wie zum Beispiel Angeln, Kajak- oder Kanufahrten und Bootstouren. Er besticht durch sein tiefes smaragdgrünes Wasser und die umgebenden großartigen Berglandschaften. Kleine unbewohnte Inseln liegen wie grüne Tupfen im See. Einen Besuch wert ist die „Insel der Fledermäuse“. Auf der Insel wird man von ohrenbetäubendem Lärm, der in den Bäumen zu tausenden herumhängenden Fledermäusen begrüßt, ein interessantes Spektakel.

Rund um den Lake Kivu gibt es einige Kaffeeplantagen, die es sich zu besuchen lohnt. Hier kann man sehen wie Kaffee angebaut wird und kann sogar bei der Ernte mithelfen. Die Höhe von bis knapp über 2.000 Meter und ein mildes, feuchtes Klima bieten hervorragende Bedingungen für die Kaffeeproduktion: Hier können die Kaffeekirschen unter Schattenbäumen und in Mischkultur mit z.B. Bananen langsam reifen und überzeugen durch ein reiches Aroma. Ruanda produziert zwar nur 0,16 Prozent des globalen Kaffees (Afrika im Ganzen überhaupt nur 10 Prozent), steht dabei aber durch die Fokussierung auf Spezialitätenkaffee für eine hohe Qualität. 

In Ruanda selbst wird übrigens noch wenig Kaffee konsumiert. Das soll sich allerdings ändern. Die ruandische Regierung investiert in die Kaffee-Infrastruktur, um den inländischen Konsum anzuregen. So werden beispielsweise Röstereien gefördert, um Kaffee für den lokalen Markt zu rösten.

In Deutschland kann man Kaffee aus Ruanda online kaufen, entweder direkt über die Webseite der Kaffee Kooperative, DM oder in ausgewählten Filialen von Weltladen.

Wenn du noch Frage zur Folge, Anregungen oder Kommentare hast, kontaktiere mich gerne.

Deine Simone

PS. Infos zum Gewinnspiel findest du in den Show Notes zum Podcast

 tanzkurs     

Löwen Foto: Richard Terborg

Abgehoben-der Reisepodcast, Folge 2.4: Dänemark, Berge – Shelter und Michelin Restaurants

{loadposition abgehoben2-4}Normalerweise schreiben wir die Blogposts für unsere Gäste, heute darf ich als Gast selbst schreiben, darüber freue ich mich sehr. Ich bin in Dänemark geboren und aufgewachsen, mittlerweile lebe ich seit vielen Jahren in Deutschland mit meiner Familie. Wir besuchen Dänemark regelmäßig und haben mit unserem Sohn jeden Sommer auf Mols in unserem Ferienhaus verbracht. Ich bin in der Nähe von Aarhus, der zweitgrößten Stadt Dänemarks, aufgewachsen und liebe die Stadt immer noch. Daher möchte euch erzählen, wieso ihr Aarhus unbedingt besuchen solltet. Also los geht´s!

Djursland, die Nase von Jütland 

Djursland ist eine große Halbinsel und wenn Jütland wie ein Gesicht aussieht, ist Djursland die Nase. Die bekanntesten Urlaubsorte sind Ebeltoft und Grenaa.

Die Gegend Mols liegt auf einem Teil der südlichen Küste, die Landschaft ist mit vielen Hügeln, Feldern und Wiesen wunderschön und man hat überall Blick aufs Meer, manchmal sogar in drei Richtungen. Es gibt viel zu sehen und viele Möglichkeiten, einen aktiven Urlaub zu verbringen, mit und ohne Kinder.

Wandern und Radfahren

Fahrräder mitzunehmen lohnt sich sehr, man kann viele tolle Touren machen. Meisten gibt es gute Fahrradwege, aber manchmal muss man auch auf Landstraßen fahren. Ihr findet viele Informationen und Vorschläge zu Radtouren hier.

Auf Djursland findet man auch den 2.500 Hektar großen Nationalpark „Mols Bjerge“, in Deutsch übersetzt Mols Gebirge. Es sind natürlich gar keine Berge, sondern Hügel, die höchste Stelle ist Agri Bavnehøj mit einer Höhe von 137 Metern. Die Landschaft entstand in der letzten Eiszeit, als die Gletscher schmolzen. Die Landschaft ist sehr vielfältig und umfasst große Wald-, Heide- und Grünlandflächen, dazu noch Seen, Bachläufe und Küstengebiete, viele unterschiedliche Pflanzen und Tierarten haben hier ihren Lebensraum.

Im Nationalpark gibt es viele Wander-, Rad- und Reitwege, hier könnt ihr die Wanderwege finden oder eine App runterladen. Die Wanderrouten sind gut markiert und in den Beschreibungen kann man die Schwierigkeitsgrade ansehen. Die längste Strecke ist 60 km und die kurzen Strecken sind ca. 1 km lang.

Wie oben erwähnt, gibt es dort auch Reitwege und man kann Tagesausflüge buchen. Weitere Informationen dazu findet ihr hier.

Um auf natürliche Art und Weise zu verhindern, dass der Wald sich ausbreitet, hat man im Jahr 2016 16 wilde Exmoor-Ponys und einige Galloway-Rinder ausgesetzt. Wenn man durch die Landschaft wandert, kann man die Ponys und die Rinder oft beobachten. Damit die Tiere aber das tun, was sie sollen, ist es aber wichtig, dass sie wild bleiben, man sollte also Abstand halten und füttern ist natürlich verboten.

Wer von der Natur nicht genug bekommt, kann auch im Nationalpark übernachten. Es gibt viele Lagerplätze, wo man Zelten kann und auch einige Shelter. Shelter sind sehr einfache Halbdächer, unter die man seine Isomatte und Schlafsack legen kann. Es ist meistens eine Lagerfeuerstelle vorhanden und meistens auch Toiletten und Waschmöglichkeiten. Die einfachen Shelter können kostenlos genutzt werden, man kann sie aber nicht vorreservieren. Hier findet ihr eine Übersichtskarte mit den Sheltern.

Ladet euch die App runter, ihr findet sie hier:

GooglePlay

Apple

Meine Empfehlung:  Eine Wanderung, egal, ob eine kurze oder lange Strecke, lohnt sich zu jeder Jahreszeit. Wenn man die Augen aufhält, gibt es vieles zu entdecken.

Strände und Baden

Da Djursland eine Halbinsel ist, gibt es natürlich viele schöne Strandabschnitte. Ich finde, die schönsten Badestrände sind bei Ebeltoft und Grenaa. Aber auch der Badestrand bei Skødshoved ist sehr schön. Wer am Strand spazieren gehen möchte, muss unbedingt nach Sletterhage fahren, das ist ein Steinstrand und man kann hier wunderschöne Steine finden. Das Wasser wird hier sehr schnell tief (30 m) und es herrscht oft Strömung, zum Baden also nicht so geeignet. Aber wer die Augen aufhält, kann hier oft sehr nahe am Strand Schweinswale beobachten.

Wir haben sehr viel Zeit hier mit Suchen nach besonderen Steinen verbracht und um zu schauen, wer die Steine am weitesten ins Wasser werfen kann.

Wenn man vom Leuchtturm am Strand entlang wandert, kommt man zu „Tysker tårnet“. Im zweiten Weltkrieg haben die Deutschen von dem Turm aus das südliche Kattegat und den Schiffsverkehr nach Aarhus überwacht.

Für den kleinen Hunger gibt es natürlich Hotdogs und Eis und Toiletten sind auch vorhanden.

Wassersport

Es sind fast alle Arten von Wassersport möglich und viele Deutsche kommen schon mit Segel- oder Motoryachten in Dänemark an. Es gibt gute Spots zum Kite- und Windsurfen, zum Beispiel „Egens Vig“, bei Kalø Slotsruin und um Ebeltoft.

Auch Tauchen ist möglich, es gibt viele gute Tauchspots in der Nähe von Grenå bei Sangstrup Klint und Fornæs Fyr (am Fornæs Camping) und auch bei Ebeltoft, z.B bei Draaby Strand Camping. Wer nur schnorcheln möchte, kann sich das Unterwasserparkour bei Fuglsø Strand anschauen, aber auch bei Jernhatten und Dragsmur gibt es gute Möglichkeiten zum Schnorcheln in den flachen Bereichen.

Ich bin selbst bei Sangstrup Klint und Dragsmur getaucht und war wirklich total begeistert. Besonders Sangstrup ist super, dort muss man allerdings ein bisschen schauen, wie der Wind steht, und auf die Strömung achten.

Wer sich auf dem Wasser wohler fühlt, findet auch viele schöne Strecken für eine Seekajak-Tour.

Tier- und Vergnügungsparks

Es gibt viele Tierparks und Zoos, und ich weiß, dass die Meinung sehr auseinander geht, ob es gut oder schlecht ist. Ich finde, es hängt von den Verhältnissen in den Tierparks ab. Auf Djursland befinden sich meine zwei Lieblings-Tierparks Reepark Safari und Skandinavisk Dyrepark. Es sind zwei sehr unterschiedliche Parks, Reepark hat viele Tiere aus Afrika, Asien und Amerika z.B. Löwen, Giraffen, Nashörner und Schwarzbären, Bison und Alpakas usw. Skandinavisk Dyrepark hat hauptsächlich Tiere, die man in Skandinavien finden kann, Wölfe, Eisbären, Braunbären, Elche und verschiedene Hirscharten.

Beide Parks haben wirklich viel Platz für die Tiere. Wir haben immer das Gefühl gehabt, dass es den Tieren gut geht und sie gut animiert werden.

Wie gut Reepark arbeitet, wurde bewiesen, als ein Spitzmaulnashornbulle vor zwei Jahren nach Ruanda geschickt wurde. Mandela (so heißt er) lebt heute im Akagera Nationalpark in Ruanda. Er hat sich dort sehr schnell angepasst und kommt ohne Zufütterung klar.

Wenn man mit kleinen Kindern unterwegs ist, kann man zwischendurch Pause auf einem der vielen Spielplätzen machen, und man kann auch mitgebrachtes Essen genießen oder in den Parks etwas kaufen.

Wenn es regnet, kann man das Kattegat-Center in Grenaa besuchen. Hier gibt es mehrere große und kleinere Aquarien, sowohl für tropische als auch für Kaltwasser-Fischarten. Draußen kann man Robben beobachten, es gibt auch viele Bassins mit Tieren zum Anfassen und Möglichkeiten mit Wasser zu spielen.

Wenn man keine Lust mehr auf Tiere hat und etwas mehr Action braucht, dann ist ein Tag im Vergnügungspark Djurs Sommerland eine schöne Abwechslung. Das ist sowas wie Heidepark Soltau, man zahlt Eintritt und kann dann den ganzen Tag im Park verbringen und alle Aktivitäten nutzen. Es gibt mehrere Grillplätze, die man reservieren kann und es gibt natürlich auch mehrere Restaurants.

Wenn man in Sommer fährt, sollte man auf jeden Fall Badesachen mitbringen, es gibt einen Wasserpark mit verschiedenen Wasserrutschen für Groß und Klein.

Und was gibt es sonst noch

Eintritte in Tier- und Vergnügungsparks können natürlich schnell teuer werden, wenn man für die ganze Familie zahlen muss.  Aber es gibt auch viele Aktivitäten, die kostenlos sind. Über die Fahrrad- und Wandertouren habe ich ja bereits berichtet. Abenteuerlich ist natürlich eine Übernachtung im Shelter und das gemeinsame Abendessen-Kochen am Feuer. Oder den Tag mit Sammeln der Steine am Strand verbringen, im flachen Wasser nach Krabben suchen oder mit unserer Lieblingsbeschäftigung für abends - „Krebse angeln“. Hierzu benötigt man nur eine Leine mit einer Wäscheklammer, ein wenig Muschelfleisch (kann man nachmittags sammeln) oder kleine Frikadellen-Stücke und einen Eimer mit etwas Wasser.

Wir machen das immer am kleinen Yachthafen von Skødshoved, aber man kann es natürlich überall machen. Man hält die Leine mit dem Köder ins Wasser und wartet, bis ein Krebs angebissen hat, dann muss man versuchen die Leine mit dem Krebs aus dem Wasser zu ziehen und ihn in den Eimer zu bekommen.

Es ist gar nicht so einfach, die Krebse lassen oft los und dann muss man wieder von vorn anfangen. In Skødshoved wurde eine Rennbahn für Krebse gebaut, wer keine Lust mehr hat, kann die Krebse in die Bahn setzen und sie laufen dann wieder ins Wasser. Eigentlich ist das eine Aktivität für Kinder, aber ganz oft sieht man die Eltern auf dem Bauch liegend Krebse angeln und die Kinder schauen zu.

Wenn man auf Djursland ist, sollte man auch unbedingt Ebeltoft besuchen. Die kleine Altstadt ist sehr charmant und das alte Rathaus - ein sehr gutes Fotomotiv. Man findet hier viele kleine Läden mit Kleidung und Kunsthandwerk und auch viele kleine Cafés und Restaurants.

Wer ein bisschen mehr Stadt will, der muss nach Aarhus fahren und ich finde, dass das ein absolutes MUSS ist.Aarhus kann man entweder als Tagesausflug machen oder man verbringt dort ein verlängertes Wochenende. Es gibt auch hier wirklich viele Sehenswürdigkeiten und es sind viele Aktivitäten möglich. Aarhus kann man auch sehr gut per Fahrrad entdecken, es gibt wirklich gute Fahrradwege. Die Innenstadt lässt sich aber auch gut zu Fuß entdecken.

Shoppen und Essen

Beim Ausverkauf „Udsalg“, und der ist immer irgendwo, kann man gute Schnäppchen machen. Zwei Jeans zum Preis von einer usw. Man muss sich da einfach ein wenig Zeit lassen und schauen. In der Fußgängerzone gibt es viele Läden, aber auch in den kleinen Gassen, um den Dom, findet man viele kleine Boutiquen.

Es gibt viele Restaurants und die meisten bieten Mittagstisch an. Entlang „Aaen“ liegen viele kleine Restaurants, Cafés und Bars, hier kann man auch draußen sitzen. Abends gibt es in den Bars oft Livemusik.

Mein Favorit: Ein Muss in Aarhus - mittags bei Mackies Pizza eine Mexican Pizza essen. Hier gibt es nicht nur Pizza, sondern tolle Sandwiches, Steaks und Wraps.

Achtung: Wer Pizza bestellt, bekommt kein Besteck. Pizza wird mit den Händen gegessen, das ist eine Hausregel, die sehr ernst genommen wird. Wer also nicht auf Messer und Gabel verzichten kann, sollte was anderes bestellen oder seine Pizza woanders genießen.

In Aarhus gibt es drei Michelin-Restaurants. Wer also eher für Fine Dining zu haben ist, oder einen besonderen Anlass feiert, sollte sich diese anschauen: Gastromé, Domestic und Frederikshøj.

Wenn es nicht ganz so schick sein soll, empfiehlt sich Nordisk Spisehus (Michelin Plate-Restaurant). Im Forlæns og Baglæns, einem kleinen charmanten Restaurant, kann man wirklich gut Tapas essen und im „neuen“ Stadtteil am Hafen findet man ein kleines Streetfood-Markt.

Was gibt es sonst noch in Aarhus

Das älteste Haus im Freilicht-Museum „Den Gamle By“, einer Stadt, die so ist, wie zu den Lebzeiten von H.C Andersen, ist von 1550, ein anderer Teil deckt die Zeit von 1900 bis 1927 und der dritte Teil  bis 1974. Von Ostern bis Neujahr sind verkleidete Schauspieler in den Häusern und Straßen unterwegs. Etwas außerhalb von Stadtzentrum liegt Moesgaard Museum, hier erfährt man vieles aus der Stein- und Wikingerzeit. Es ist sehr interaktiv, zum Beispiel kann man mit einer VR-Brille ein Grab aus der Steinzeit betreten usw.

Das Tivoli Friheden ist ein Vergnügungspark im Marselisborg-Wald, der sich gut mit einem Besuch des Marselisborg-Schlosses, der Sommerresidenz der Königin, kombinieren lässt. Auch in Aarhus gibt es viele Badestrände, die sowohl zum Baden als auch zum Spazierengehen einladen.

Im neuen Stadtteil Aarhus‘ am Hafen findet man das Hafenschwimmbecken. Es ist schön hier einfach mal durch zu schlendern und Gebäude anzuschauen, wie den „Eisberg“. Es ist ein Wohnkomplex, welches wie schwimmende Eisberge im Nordatlantik aussieht, sowohl in der Form als auch in der Farbe.

Sollte das Wetter mal nicht mitspielen, kann man „Dokk1“ besuchen.  Das große Gebäude am Hafen ist eine Art Begegnungsstätte, hier befindet sich die Bücherei, aber man kann sich auch einfach hinsetzen und die Zeitung lesen oder Spiele spielen. Draußen sind viele kleine Spielplätze und man hat natürlich einen fantastischen Blick auf den Hafen und das Meer. In der Mitte des Gebäudes hängt eine riesige Glocke. Wenn die läutet, bedeutet das, dass in der Uniklinik Aarhus ein Baby geboren wurde.

Meine persönliche Empfehlung

Aarhus Ende August besuchen, dann findet „Aarhus Festuge“ statt, eine der größten Musik- und Kulturfestivals in Skandinavien.

Unterkünfte

Die meisten mieten ein Ferienhaus oder fahren mit dem Wohnwagen nach Dänemark. Es gibt aber auch viele Bed & Breakfast-Unterkünfte und Gasthäuser, wo man übernachten kann. In Aarhus gibt es mehrere Hotels und auch über Airbnb findet man viele Unterkünfte.

Einkaufen ist so teuer in Dänemark…

Ja, viele Produkte, besonders Alkohol, sind in Dänemark teurer als in Deutschland. Aber wenn man mit dem Auto fährt, kann man ja vieles mitnehmen. Für den täglichen Bedarf sollte man in den größeren Städten einkaufen, es gibt auch in Dänemark Aldi, Lidl und Netto und auch hier lohnt es sich ein bisschen zu schauen, oft gibt es zwei für den Preis von einem, auch bei Lebensmittel.

Gemüse kann man bei lokalen Bauern kaufen, sie haben eine kleine Box an der Straße. Aber vergesst bitte nicht zu bezahlen. Hierzu muss man natürlich immer etwas Bargeld mit dabeihaben.

Was man auf keinen Fall verpassen sollte

Wenn man an Kalø Slotsruin in der Nähe von Rønde vorbeifährt, sollte man kurz anhalten. Man kann einen Spaziergang zu der alten Burgruine machen und danach sollte man sich unbedingt ein Eis gönnen. Ich verzichte lieber auf den Spaziergang als auf das Eis :-D

Wenn du noch Fragen oder Anregungen hast, kontaktiere mich gerne.

Deine Tine

 

Mols Bjerge ved Fuglsø naturplejedyr Christian Birkebæk 32041Grenå Strand ved Katholm Strandvej

Foto: Christian Birkebæk                                                                                                    Foto: Sebastian Nils

Braunbär Eisbär

32037Kajak Knebel Vig 31988Sangstrup Klint

Foto: Sebastian Nils                                                                   Foto: Sebastian Nils 

20074Ebeltoft by overgade RAthaus Ebeltoft

Foto: Visit Djursland

fange krabber 2 KaløSlotsruin

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                                                                                 Foto: Robin Skjoldborg

Danke an Visit Denmark, Nationalpark Mols Bjerge und visit Aarhusregionen

Abgehoben-der Reisepodcast, Folge 2.3: Seychellen, Strände wie aus der Werbung

{loadposition abgehoben2-3}Traumhafte weiße Sandstrände, die sogar in Werbespots schaffen, kristallklares Wasser, tropische Temperaturen, nicht umsonst gelten die Seychellen als das Reiseziel schlechthin.

Das Inselparadies besteht aus 115 Inseln im Indischen Ozean vor der Ostküste Afrikas. Die meisten Besucher erreichen die Seychellen mit dem Flugzeug. Flüge aus Deutschland dauern zwischen 9 und 14 Stunden, es gibt Direktflüge sowie Flüge mit Zwischenstopp von allen größeren deutschen, österreichischen und schweizerischen Flughäfen. Der internationale Flughafen der Seychellen (Abkürzung: SEZ) auf der Hauptinsel Mahé liegt etwa 10 km südlich der Hauptstadt Victoria. Für die Einreise wird nur ein Reisepass, welcher bei der Einreise noch mindestens bis zum Ende der geplanten Reisedauer gültig sein muss und noch über mindestens zwei freie Seiten verfügt, benötigt.

Das Klima auf den Seychellen ist ganzjährig tropisch-warm. Die Tagestemperaturen liegen knapp unter 30 °C. Zudem bestimmen zwei gegensätzliche Monsunwinde das Klima auf den Seychellen: der nordwestliche Monsunwind von Oktober bis März mit Windstärken von 8 bis 12 Knoten, sowie der frischere südöstliche Monsunwind von Mai bis September mit Windstärken von 10 bis 20 Knoten.

Dank der geringen Zeitunterschiede zwischen Deutschland und den Seychellen muss kein Jetlag befürchtet werden. Die Zeitverschiebung beträgt in der Sommerzeit plus zwei Stunden und in der Winterzeit plus drei Stunden.

 Inselhopping

Wer auf die Seychellen reist, dem empfiehlt Steffen eine Rundreise von Mahé über die zwei weiteren bekannten Inseln Praslin und La Digue. Wer nur auf einer der Inseln war, hat die Seychellen nicht wirklich kennengelernt, so Steffen.

Die Hauptinsel Mahé

Mahé ist die größte der drei Hauptinseln und eignet sich perfekt für Aktivurlauber. Sie wartet mit zahlreichen Aussichtspunkten und Wanderungen, aber auch mit traumhaften Stränden auf die Besucher. In der Hauptstadt Victoria, eine der kleinsten Hauptstädte der Welt, schlendert man vorbei an kleinen Boutiquen, Galerien und bunten Kolonialhäusern aus vergangenen Zeiten. 

Der Beau Vallon im Norden von Mahé ist der bekannteste und gleichzeitig einer der schönsten Strände der Insel. An dem kilometerlangen weißen Strand kann man herrlich baden, entspannen und unglaublich schöne Sonnenuntergänge genießen.

Das Inselinnere sowie die kurvige Sans Soucis Road locken mit üppigem Regenwald und saftig grün bewachsenen Granitbergen. Fantastische Wanderwege führen zu noch grandioseren Aussichtspunkten auf den türkis leuchtenden Indischen Ozean. Steffen empfiehlt einen Halt an der Mission Lodge, um über die Weiten der Teeplantagen und das bergige Panorama zu blicken.

Im Süden der Insel befindet sich die ruhige Seite Mahés. Verträumte, malerische Strände und Buchten, türkisblaues Wasser und puderweißer Sand lassen jedes Urlauberherz höherschlagen.

Wer viel sehen und immer wieder anhalten möchte, sollte einen Mietwagen buchen. Zwar kann man auch mit dem Bus nahezu um die komplette Insel fahren, allerdings ist es schwieriger, die richtig schönen Aussichtspunkte und einsamen Strände zu erreichen.

Zur Inselerkundigung kann man sich einen Mietwagen nehmen, doch Achtung - es herrscht Linksverkehr. Wer von der ungewohnten Fahrweise abgeschreckt ist, dem empfiehlt sich ein Taxi oder eine organisierte und geführte Tour.

Praslin, die kleinere Schwester

Praslin ist die zweitgrößte Insel der Seychellen und besticht mit Traumstränden sowie üppigem Regenwald im Landesinneren. Ganz im Norden warten zwei der schönsten Strände der Welt, palmengesäumt und von Granitfelsen eingerahmt.

Die Anse Lazio  ist ein Bilderbuchstrand im Norden von Praslin. Die unglaubliche Mischung aus türkisblauem Wasser, pulverweichem Sand und eindrucksvollen Granitfelsen machen diesen Strand zu einem der schönsten der Seychellen. Kein Wunder, dass er sich regelmäßig unter den Top 10 weltweit befindet. Steffen ist jedoch nicht ganz so angetan von diesem Stand, da die Zufahrt recht ruckelig und ungemütlich ist. Sein Favorit ist hingegen der Anse Cote d´Or. Ein langer Strand für schöne Spaziergänge, ruhiger gelegen und ideal zum Sonnenuntergang.

Pflichtprogramm ist ein Besuch des Vallée de Mai, eines ursprünglichen Palmenwaldes, der wegen seiner einsamen und mystisch anmutenden Art als “Garten Eden“ beschrieben wird. Hier entfaltet sich die Natur frei und ungezähmt. Es werden nur die Trails für Besucher freigeräumt um die berühmte Seychellenpalme, an der die größte Nuss der Welt, die Coco de Mer, hängt, zu bestaunen. Diese größten Samen des Pflanzenreiches werden nicht selten über 20 kg schwer und erinnern in erotischer Weise an den Schoß einer Frau. Die männlichen Palmen erkennt man leicht an der phallusartigen Form ihrer Blüten.

La Digue, die ruhige

Steffen erzählt uns, dass diese Insel sich besonders gut zum Abschalten eignet. Auf der idyllischen Insel La Digue fahren kaum Autos und die Einheimischen bewegen sich mit dem Fahrrad fort. Viele Hotels nutzen Golfcarts, um sich mit dem nötigsten zu versorgen. Es gibt nur wenig Inseltaxis und vor allem Kleinbusse bzw. Transporter mit Sitzbänken auf der Ladefläche. Wenn man ein paar Tage auf La Digue bleibt, kann man die Insel aber auch problemlos zu Fuß entdecken.

Erster Stopp, die Anse Source d’Argent, ein Traumstrand wie er im Buche steht, und die atemberaubende Szenerie ist ein Highlight. Der Mix aus flachem, türkisblauem Meer, weißem Sandstrand und eindrucksvollen Granitfelsen machen sie zu einem der fotogensten Strände auf den Seychellen. Ein absolutes Muss für jeden Seychellen-Urlauber!

Es ist kein Wunder, dass auch Fotografen und Filmemacher gern hierher kommen. So war der Traumstrand bereits ein Ort für Filmaufnahmen wie „Emanuelle”, „Crusoe”, „Castaway” und die berühmte „Bacardi”-Werbung in den 90ern. 

Wie von Insel zu Insel kommen?

Die preiswerteste Variante ist die Schnellfähre von Mahé oder Praslin. Der schnelle Motor-Katamaran Cat Cocos fährt täglich auf direkten Weg oder über Praslin von Mahé nach La Digue. Für die circa 70-minütige Fahrt von Mahé nach La Digue kostet eine Fahrkarte ab 64 Euro. Jedoch ist der Weg von Mahé zu den beiden kleineren Inseln nicht ganz ohne. Wenn du schnell seekrank wirst, wäre ein Inlandsflug von Mahé nach Praslin mit der Fluggesellschaft Air Seychelles eine Alternative zur Schnellfähre. Zudem ist die Aussicht aus der Vogelperspektive hinab auf die kleinen Inseln atemberaubend schön!

Zwischen Praslin und La Digue pendelt mehrmals täglich die Fähre Cat Rose. Die 15-minütige Fahrt ist auch rasant, aber deutlich entspannter als die nach Mahé. Ein Ticket bekommst du ab 14 Euro pro Person.

Die schnellste, aber dafür preis-intensivste Variante, um von Mahé nach La Digue zu reisen, ist per Hubschrauber. Zil Air bietet direkte Flüge vom Flughafen Mahé zum Heli-Landeplatz auf La Digue an. In nur 20 Minuten bist du auf La Digue und hattest zudem ein wirklich einmaliges Transfer-Erlebnis.

Per Charter von Insel zu Insel

Die Seychellen sind ein Traumgebiet, um per Boot erkundet zu werden. Zahlreiche Anbieter ermöglichen eine mehrtätige Rundreise zwischen den Inseln in verschiedenen Booten, von Katamaranen, Yachten über Segelboote.

Weitere Inseln

Welche andere Insel für wen zu empfehlen ist, hängt ein wenig davon ab, was man sucht. Außerdem bieten nicht alle Inseln Unterkunftsmöglichkeiten.

Wer puren Luxus möchte ist z.B. auf North Island gut aufgehoben. North Island ist mit 2,01 km² die neuntgrößte Insel der Inneren Seychellen. Sie liegt ungefähr fünf Kilometer nördlich von Silhouette Island und etwa 32 km nordwestlich von Mahé, der Hauptinsel. North Island setzt die weltweiten Standards für privaten Insel-Luxus der Superlative. Nicht von ungefähr gehört das privat geführte 6-Sterne-Resort zu den bevorzugten Hideaways der internationalen Prominenz wie Prinz William & Kate, George & Amal Clooney sowie Madeleine von Schweden mit ihrem Chris. Das ist nur die glamouröse Spitze derer, die hier ihren Honeymoon verbracht haben. 

Eine weitere Empfehlung für Luxussuchende ist Cousine Island. Sie liegt ungefähr 6 km vor der Westküste Praslins und bietet ein absolut privates Inselerlebnis, das man nur noch selten auf dieser Welt findet. Mit vier individuellen, alten französischen Villen im Kolonialstil, die maximal 10 Gäste auf einmal beherbergen, ist Exklusivität hier an der Tagesordnung.

Gleich neben der Luxusinseln befindet sich Cousin Island. Das Eiland ist ein Naturreservat für einige der seltensten Vögel des Seychellen-Archipels, zum Beispiel für Seychellen-Rohrsänger und  Seychellendajal. Hier gibt es keine touristischen Unterkünfte.

Austausch mit den Einheimischen

Um die 90.000 Menschen leben dauerhaft auf den insgesamt acht ständig bewohnten Inseln, 90 % auf der größten unter ihnen, Mahé. Zudem sind 90 % der Gesamtbevölkerung Kreolen (größtenteils bestehend aus den Nachfahren der aus den französischen Kolonialgebieten eingewanderten Siedler und ihrer afrikanischen Arbeitssklaven), 10 % der Einwohner sind europäischer Herkunft.

Seit jeher üben die Inseln eine starke Anziehung auf Völker aus allen Teilen der Erde aus. Als gemeinsame Sprache der durchmischten Bevölkerung hat sich eine eigene Variante der Kreolsprachen, als Seychellenkreol oder Seselwa bezeichnet, entwickelt. Diese Muttersprache aller Seychellois ist eine historisch gewachsene Mischung aus afrikanischen Sprachen, wie Suaheli und Madagassisch, sowie den Sprachen der ehemaligen Kolonialherren, insbesondere Französisch. Die Amtssprachen sind Kreolisch, Englisch und Französisch.

Wer die Seychellen bereist, wird erleben, dass die Einheimischen ihren ausländischen Gästen stets hilfsbereit und zuvorkommend begegnen. Sie sind dabei eher gemächlich, was ihren alltäglichen Lebensrhythmus anbelangt. Die uns zumeist vertraute Hektik kennt man auf den Seychellen nicht.

Steffen empfiehl einen Besuch der Broadwalk Bar auf Eden Island, um das Nachtleben mit den Einheimischen zu verbringen. Eden Island ist eine künstliche Insel auf den Seychellen und liegt 3,5 km von der Hauptstadt Victoria entfernt.

Sehenswerte Events auf den Seychellen

International Creole Parade

Unter dem Namen International Creole Parade findet jeden Oktober ein farbenfroher Karneval statt. Bei dem lautstarken, bunten und fröhlichen Fest der Völkerverständigung vibriert die kleine Inselhauptstadt Victoria in allen Rhythmen der Welt. Die größte Party der Seychellen bietet Liveshows, Open Air-Discos und einen ausgedehnten Umzug quer durch die Stadt, welcher von zahlreichen Künstlern aus aller Welt begleitet wird.

Seychelles Regatta

Die Seychelles Regatta findet jedes Jahr im August oder September statt und ist eines der mit großer Spannung erwarteten Events im Veranstaltungskalender der Seychellen. Ein volles Programm mit Live-Konzerten, Sportwettkämpfen, Strandspielen und natürlich Segelbootregatten, verteilt über ein ganzes Wochenende, lockt Hunderte von Zuschauern nach Beau Vallon, dem Schauplatz des Geschehens.

Am Festwochenende quellen die belebten Straßen über, von zahlreichen Restaurants und provisorisch errichteten Verkaufsbuden sowie unzähligen Essständen, an denen du das regionale Streetfood und kreolische Küche probieren kannst. Zum Sonnenuntergang werden den Urlaubern am Beau Vallon Strand traditionelle Musik und Sega-Tänze um die Lagerfeuer geboten.

Seychelles Eco-Friendly Marathon

Ein weiteres großes Event findet im Februar auf der Nordhalbinsel von Mahé statt. Seit 2008 wird dort dann der AIMS-zertifizierte Seychelles Eco-Friendly Marathon gelaufen, an dem Sportbegeisterte aus aller Welt teilnehmen.Wenn du noch Frage zur Folge, Anregungen oder Kommentare hast, kontaktiere mich gerne.

Deine Simone

 

   

 

Abgehoben-der Reisepodcast, Folge 2.2: Tauchen mit Rochen, traumhafte Buchten, Gin und von wo man den schönsten Sonnenuntergang der Insel bestaunen kann

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Ca. 2,5 Stunden fliegt man nach Menorca, die Insel erreicht man aber auch mit der Fähre ab Barcelona, wer möchte kann also auch eine Städtereise in Barcelona mit einem Inselurlaub auf Menorca kombinieren. Angekommen auf der Insel, sind die Wege in den Unterkünften kurz, denn die Insel ist nicht sehr groß, ca. 50 Kilometer lang und in Nord-Süd-Richtung 16 Kilometer breit. Der Flughafen liegt im Osten der Insel, in der Nähe der Hauptstadt Mahón. Wer mit der Fähre aus Barcelona anreist, kommt im Osten, in Ciutadella, an.

 

Menorca - ein Inselparadies für Aktive, aber auch für Familien

„Menorca, die Perle der Balearen“, die östlichste und nördlichste Insel der Balearen. Die Hauptstadt heißt Mahón (Maó), dort befindet sich, nach dem Hafen von Sydney, Australien, der zweitgrößte Naturhafen der Welt. Um die Insel herum verläuft der „Cami de Cavalls“, in Deutsch übersetzt „der Pferdeweg“. Es wird vermutet, dass der Weg vom Landbesitzer benutzt wurde, um die Insel zu erkunden. Heute wird die 185 km lange Umrundung als Wanderweg genutzt.

Auch per Fahrrad lässt sich Menorca gut erkunden, die Insel ist ziemlich flach, der höchste Berg ist nur 345 m hoch. Über 80 Strände säumen die Küste, man kann also mehrere Badestopps unterwegs einplanen. Übrigens, ca. 45% der Insel stehen unter Naturschutz.

Bianca ist selbst eher per Zufall auf Menorca gelandet, sie suchte einen Job als Tauchlehrerin und stieß auf eine Anzeige der Tauchschule Poseidon. Sie ist runtergeflogen und hat sich gleich so in die Insel und die Unterwasserwelt verliebt, dass, als sich die Möglichkeit geboten hat, sie und ihr Partner gleich die Tauchschule übernommen haben.

Tauchen auf Menorca

Seien wir ehrlich, Menorca steht nicht oben auf der Wunschliste der deutschen Taucher, viele kennen die Insel gar nicht. Aber das ist eigentlich sehr schade, denn sie hat sehr viel zu bieten, sowohl für Tauchanfänger als auch für erfahrene Taucher. Für die Anfänger bietet das glasklare Wasser super Sichtweiten und es gibt kaum Strömungen zu beachten.

Für erfahrene Taucher sind es eher die zahlreichen Höhlen und Grotten, die es zu erkunden gibt und das Tauchen attraktiv machen. Die Unterwasserwelt ist natürlich nicht so farbenfroh, wie die vom Roten Meer, es ist mehr die Topografie an sich und die zahlreichen Mittelmeerfische und Nachtschnecken, die es zu entdecken gibt, die es spannend machen. In Mai/Juni kommen die Stechrochen nach Menorca, um sich zu paaren. Die Rochen unter Wasser zu beobachten ist immer sehr beeindruckend.

Oft zu sehen sind Brassen, Barrakudas, Seehasen und im Herbst sind viele Sepien unterwegs. Wer sich für Makros interessiert, findet überall schöne bunte Nachtschnecken.

Empfehlung von Bianca: Im April und Mai liegen die Wassertemperaturen bei 16-18 Grad, hier sollte man einen 7 mm Anzug anziehen. Im Sommer und Herbst (24-26 Grad) reicht ein 5 mm Anzug.

 

Fun Fact: Mit mehr als 60 Sandstränden hat Menorca mehr Sandstrände als Mallorca und Ibiza zusammen.

 

Strände und Baden

An den meisten Stränden fällt das Wasser sehr flach ab, daher ist das Wasser meisten ein paar Grad wärmer als in den Swimmingpools, die höchsten Temperaturen werden meistens in den Monaten September/Oktober erreicht.

Menorca bietet über 80 Strände, die bekanntesten Strände sind Cala Maccarella und Cala Galdana, diese Strände sind sowohl bei Einheimischen wie auch bei Touristen sehr beliebt und daher in der Hochsaison auch oft sehr voll. Bianca empfiehlt daher Cala Algaiarens, der Strand liegt ca. 10 km von Ciutadella entfernt und eignet sich auch sehr gut für Familien mit Kindern.

Mit so viel Auswahl an Stränden findet man für jeden Geschmack was, mit oder ohne Service. Es gibt keine ausgewiesenen FKK-Strände, aber an einigen Stränden, zum Beispiel Playa Binigaus, wird FKK sowohl von Einheimischen wie auch von Touristen praktiziert.Einige Strände erreicht man nur nach einer Wanderung oder per Boot oder Kajak.

Weitere Ausflüge

Das Nationalgetränk der Menorca-Einwohner ist „Gin Xoriguer“, die Destillerie liegt am Hafen in der Hauptstadt Mahón und ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Es werden Gin-Verkostungen und ein Besuch in der Produktionsstätte angeboten. Und natürlich ist auch der größte Naturhafen Europas einen Besuch wert.

Auch einen Besuch wert ist Lithicca, ein alter Steinbruch. Hier gibt es einen mittelalterlichen Garten zu besichtigen, in dem oft Open-Air-Konzerte stattfinden.

Wer mit dem Mietauto unterwegs ist, sollte auch die weiße Stadt „Binibequer Vell“ besuchen. In den engen kopfsteingepflasterten Gassen, zwischen den weißgetünchten Häusern mit den grünen Türen, findet man viele Fotomotive und unten am kleinen Hafen findet man kleine Restaurants und Bars. Der Ort wurde in den sechziger Jahren künstlich angelegt.

Sehr berühmt ist auch die Bar Cava den Xoroi. Wer von hier den Sonnenuntergang genießen möchte, muss aber im Voraus über die Webseite bestellen.

Shoppen und Essen

Die berühmtesten Mitbringsel aus Menorca sind Sandalen, Lederwaren, Modeschmuck, Keramik, Gin, Kamillenlikör und der menorquinische Käse „Queso Mahón-Menorca“. In der Hauptstadt Mahón findet man die meisten Boutiquen entlang der Costa de Sa Placa.

Bianca liebt es durch die Altstadt von Ciutadella zu schlendern, auch hier findet man viele kleine Boutiquen und einmal wöchentlich findet in der Mitte der Stadt der Fischmarkt statt. Hier kann man frischen Fisch kaufen und damit ins Restaurant gehen und ihn nach Wunsch zubereiten lassen.

Hotels

Es gibt viele Hotels und Appartementanlagen auf Menorca, hier lohnt es sich einfach im Web zu suchen oder zu schauen, was die Reiseveranstalter anbieten.

Biancas persönliche Empfehlung

Unbedingt ein Auto mieten, damit man die Insel erkunden kann. Für alle Taucher: plant unbedingt mal einen Urlaub auf Menorca ein und schaut euch die großartige Unterwasserwelt an.

Den schönsten Sonnenuntergang genießt man (ohne Platzreservierung) am Cala Blanca, im irischen Pub „Blarney Stones“ bei einem schönen Glas Guinness oder dem Nationalgetränk.

Wenn du Fragen zur Folge, Anregungen oder Kommentare hast, kontaktiere mich gerne.

Deine Simone

 

           

Fotos zur Verfügung gestellt von Tauchschule Poseidon und Fundasió del Turisme de Menorca

Abgehoben-der Reisepodcast, Folge 2.1: - Sorrent, Tuffsteinfelsen, zerklüfte Küsten, traumhafte Ausblicke, Zitronen und Meerjungfrauen!

{loadposition abgehoben2-1} Nur 2,5 Stunden fliegt man nach Neapel und dann ist es noch ca. eine Stunde Fahrt bis Sorrent. Es lohnt sich aber auch die Fahrt etwas ruhiger angehen zu lassen und die atemberaubende schöne Landschaft zu genießen.

 

Sorrent, ein paradiesischer Ort in der Bucht von Neapel

“Wer von Amalfi ins Paradies kommt, für den bleibt alles beim Alten“ lautet ein italienisches Sprichwort.

So sieht es auch Annette Weber-BenAmmar. Sie erzählt begeistert über die spektakuläre Steilküste südlich von Neapel, mit ihren malerischen Orten, die sicherlich zu einer der schönsten Landschaften der Welt gehört.  Sorrent ist die wichtigste Stadt an der Küste und gibt der ganzen Halbinsel den Namen.

Die Lage Sorrents an der Küste bietet die ideale Ausgangslage, um weitere traumhafte Städte mit so schön klingenden Namen wie Agerola, Pimonte, Lettere, Gragnano und Positiano zu besuchen.

Die Höhepunkte der Halbinsel Sorrent

Die zerklüfteten Küsten von der Halbinsel Sorrent bilden sich aus kleineren Buchten, Felsen und Stränden. Die Stadt Vico Equense ist nicht nur für das kristallklare Wasser berühmt, hier findet man auch die schöne Barock-Kirche. Das malerische Dorf Sant‘Agata Sui Due Golfi wurde so genannt, weil man vor dort einen fabelhaften Blick sowohl auf die Bucht von Neapel wie auch auf die Bucht von Salerno hat. In Castellammare di Stabia findet man die Thermalbäder mit 28 verschiedenen Arten von Mineralwasser, aufgeteilt in schwefelhaltige und mittelmineralische Wasser. Die Gegend um Sant Agnello ist hauptsächlich für die Zitrusfrüchte bekannt. Jedes Jahr im September findet hier über 3 Tage ein Festival statt. Während des Festivals können die Besucher lokale Produkte probieren und direkt von den Bauern kaufen. Meta ist eines der vielen Dörfer der Sorrentküste, dessen Name von "miliarium" ableitet, was "Meilenstein" bedeutet.  Auf römischen Straßen zeigten diese Meilensteine die Entfernung (in Meilen) von Rom.  In Meta sollte man unbedingt die päpstliche Basilika Santa Maria del Lauro, die zwischen dem IX und X Jahrhundert gebaut wurde, besuchen.Die strategisch gute Lage der Stadt Gragnano in den Lattari-Bergen war früher in der Verteidigung der Amalfiküste sehr wichtig. Heute ist Gragnano hauptsächlich für seine Pasta berühmt.

Baden, tauchen und Bootstouren

Überall entlang der zerklüfteten Küste findet man kleine Buchten, die zum Baden einladen. Viele der Strände sind feine Kiesstrände, aber in Meta di Sorrento findet man den längsten Sandstrand der Gegend. Auch direkt in Sorrent gibt es einen kleinen Sandstrand vulkanischen Ursprungs, Marina Piccola, den man über eine Treppe erreicht, die in den Berg geschlagen wurde.

Baden wie eine Königin – auch das ist möglich in Sorrent. Ca. 15 Minuten zu Fuß von dem Busbahnhof entfernt, erreicht man die Bäder der Königin Giovanna. Es handelt sich um eine kleine Bucht, wo die Königin von Neapel gebadet hat.

Wer die Unterwasserwelt entdecken möchte, macht dies am besten mit dem Tauchzentrum „Nettuno“. Die Gewässer um Sorrent stehen zum großen Teil unter Naturschutz, hier lässt sich eine Vielfalt an Meereslebewesen entdecken, aber die Meerjungfrauen wurden noch nicht gesichtet.

Bootstouren nach Capri, Positano, Ischia und Amalfi gibt es von der Marina del Cantone, so lässt sich die Küste am besten entdecken.

Achtung, wer Positano besuchen möchte, sollte wirklich gut zu Fuß und darauf vorbereitet sein, dass viele Touristen dort unterwegs sind.

Weitere Ausflüge

Mit der Regionalbahn Circumvesuviana erreicht man Pompei, Herkulaneum und auch Neapel.

Die Stadt Sorrent

Auch die Stadt Sorrent bietet viele Sehenswürdigkeiten: die „Piazza Tasso“, der Hauptplatz und Herzstück Sorrents, die Kathedrale aus dem 11. Jahrhundert oder die Kirche des heiligen San Francesco, der dem armen Assisi gewidmet ist.

Shoppen

Sorrent lädt auch zum Shoppen ein. In der Vico S. Cesareo gibt es viele kleine Modeläden, Schuhmacher, Holzarbeiten und natürlich Limocelli Boutiquen. Annette berichtet beispielsweise von den handgefertigten Sandalen von Sandali Siniscalchi. Limoncello und diverse Leckereien findet man natürlich auch überall, Annette empfiehlt Lemonoro Sorrento.

Was Mode angeht, setzt Italien auch die Trends, man findet schöne Sachen bei „Basics“ bei Piazza Italia und natürlich gibt es auch diverse Designer-Boutiquen, die meistens eine riesige Auswahl für Damen, aber genauso für Herren anbieten.

Jeden Dienstag ist Wochenmarkt in Sorrent.  

Essen

Wer einen besonderen Anlass feiert, sollte im Michelin Restaurant des Gran Hotels Exelsior Vittoria essen gehen.  In Restaurant Terrazza Bosquet kreiert der Sternekoch Antonio Montefusco großartige Gerichte und man genießt dazu einen wunderbaren Ausblick.

Aber auch das Restaurant Bagni Delfini, das eine ausgezeichnete Meeresküche anbietet, wird von Annette empfohlen. Das Restaurant liegt auf den Felsen, am Strand in der Via Marina Grande.

Hotels

Annette empfiehlt das Gran Hotel Exelsior Vittoria, aber es gibt auch preiswertere Hotels und Gasthäuser. Informationen findet man dazu auf der Seite des Tourismus-Büros.

Annette‘s persönliche Empfehlung

Die Karwoche in Sorrent verbringen, dann kann man die Prozession der via Crucis erleben. Am Mittwoch in der Karwoche sind die „Incappucciati“ in weißen Kutten unterwegs und Karfreitag dann in Schwarz.

Auch wenn man nicht im Gran Hotel Exelsior wohnt, sollte man sich wenigstens einmal einen Drink auf der Terrasse des Hotels gönnen und den fantastischen Ausblick genießen.

Wenn du Fragen zur Folge, Anregungen oder Kommentare hast, kontaktiere mich gerne.

Deine Simone

 

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