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Abgehoben-der Reisepodcast, Folge 4.7: Grüne Perlen, Felsmalereien und Ringelrobben

{loadposition abgehoben4-7}Im Südosten Finnlands liegt die größte See Finnlands und des viertgrößten Europas. Hier gibt es das ganze Jahr über viele Aktivitäten in und um die Seen. Im Sommer lädt die Region zu Fahrradfahren und wandern ein. Wer es lieber maritim mag, kann an den Seen paddeln oder sich auch ein Hausboot mieten und damit rumschippern.KulturAuch wer kulturell interessiert ist findet hier viele interessante Ausflugsziele. Die idyllische Stadt Savonlinna gehört zu den ältesten Städten Finnlands. Sie war lange eine wichtige Grenzstadt zwischen Schweden und Russland und man findet hier noch viele Spuren der russischen Besatzung. Interessant ist die im Spätmittelalter gebauten Burg Olavinlinna und auch ein Besuch in der größte Holzkirche der Welt in Kerimäki sollte eingeplant werden.NaturWer die Möglichkeit hat einen Rundflug über die Seenplatte zu machen, wird begeistert sein. Die viele kleine Inselchen verteilen sich wie kleine grüne Perlenreihen in das blaue Wasser. Ansonsten lädt die Region zu Wandern oder Fahrradfahren ein. Durch schöne Kiefern und Birchenwäldern oder entlang der Seen. Wer ein wenig Glück hat trifft vielleicht im Wald auf einen Elch. Sehr spannend sind auch Boots oder Kajaktouren auf der Saimaasee, wer etwas Geduld und gute Augen hat, entdeck vielleicht noch die von Aussterben bedrohten Saimaa Ringelrobben. Mehr über diese seltene Süßwasserrobben könnt ihr HIER lesen.Für Fotografen und Pilzsammler sind die Monate September und Oktober super. Die Blätter der Bäume leuchten in orange und gelbe Töne und bieten tolle Fotomotive. Und für Pilz- und Beerensammler bietet die Wälder auch viele Möglichkeiten die Vorratskammer aufzufüllen. Im Hotel Punkaharju kann man sich für Pilztouren anmelden, die Hotelbesitzerin, ein ehemaliges Topmodel geht selber mit den Gästen auf Pilzsuche.Wer von traumhaften Winterlandschaften träumt, sollte in Januar und Februar reisen. Dann ist der See meisten komplett zugefroren und es werden Schlittschuh-Wanderrouten freigefegt. Und in den Wäldern kann Schneeschuhwanderungen oder Langlauf machen. Am späten Nachmittag treffen sich alle den in Saunen.Saunabesuche gehört bei jedem Finnlandreise dazu, es gibt viele unterschiedliche Saunen arten, wenigsten Einmal muss man ein traditionelles Rauchsauna ausprobieren. Die Finnen trinken gerne ein Bier oder auch zwei in der Sauna.Ein Erlebnis für die ganze FamilieFinnland bietet wirklich viele Möglichkeiten und ist ein tolles Urlaubsziel für Familien. Die Anreise aus Deutschland entweder mit dem Flugzeug nach Helsinki, dann mit Bahn oder Mietauto weiter. Oder mit der Fähre, dann hat man sein Auto gleich mit dabei. Das Straßennetz ist sehr gut aber im Winter kann das Fahren sehr anspruchsvoll sein.Was Finnland noch zu bieten hat und wie es um die Kulinarik steht, dass hört ihr in unserer neusten Podcast Folge.Die schönen Fotos haben wir von GoSaimaa.com, hier findet ihr auch viele interessante Informationen. Inspiration zu Reisen nach Finnland, findet ihr auf der Seite von Finland-DMC und solltet ihr eine Reise nach Savonlinna planen, dann könnt ihr Susanna gleich als Reiseguide buchen, ihr könnt sie per E-Mail kontaktieren peura.susanna(at)gmail.com.Viel Spaß!Eure Simoneaerial Aussichthausboot olavinlinnapilzesammeln SoME Aerialsaimaa ringed seal 3 saimaa ringed seal camouflagesskating 3 stromschellenSOMOstarry sky

Abgehoben-der Reisepodcast, Folge 4.5: Costa Rica: süß und salzig, Pura vida und ein bisschen faul

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Costa Rica liegt in Mittelamerika, es grenzt im Norden an Nicaragua und im Süden an Panama. Die Ostküste des Landes liegt in der Karibik, die Westküste am Pazifik. Es ist ein sehr grünes Land und, wie Rainer sagt, wer eine Grünallergie hat, sollte sich lieber ein anderes Reiseziel suchen.

Die Einwohner nennen sich „Ticos“ und sind ein sehr lebensfrohes Volk. Ob das an den schönen bunten Farben, der Natur oder dem tollen Klima liegt? Vielleicht ist es eine Mischung aus allem.Das Wetter ist ganzjährig angenehm mit Temperaturen um die 27°C und warmen Lagunen. Trotz geringer Temperaturunterschiede unterscheidet man zwei Jahreszeiten: die heiße, feuchtere vom November bis März sowie die warme, trockenere vom April bis Oktober.

Rainer reist seit Jahren mindestens einmal im Jahr nach Costa Rica und teilt einige gute Reisetipps mit uns. Ganz wichtig: Costa Rica ist ein Land für Rundreisen und auch sehr empfehlenswert für Familien mit Kindern.

Tolle Natur-Erlebnisse

Costa Rica ist ein wahres Naturparadies und Nachhaltigkeit wird ganz großgeschrieben. Costa Rica hat es als einziges Land geschafft, den Bewaldungsgrad des Landes zu erhöhen, ca. 56% von Costa Rica ist Wald, in Deutschland liegen wir bei ca. 2-3%.

Egal ob Vogelkundler, Botaniker oder Schlangenliebhaber - für jeden ist was dabei. Besonders beliebt sind aber die Faultiere und es werden auch viele Faultier-Beobachtungs-Touren angeboten.Abenteuerlustigen empfiehlt Rainer ein Besuch in La Fortuna. Hier werden Zip-Lining, Rafting, Tarzan-Schwingen und viele weitere Aktivitäten für einen Adrenalin-Kick angeboten. Wer eine Hardcore-Trekking-Tour bevorzugt, dem empfiehlt Rainer eine Wanderung auf den Cerro Chato Vulkan.Eine weitere schöne Wandertour geht auf den höchsten Berg Costa Ricas „Cerro Chirripó“. Wenn man einen klaren Tag erwischt, hat man hier einen 360° Panoramablick und man kann sowohl die Karibik- als auch die Pazifikküste sehen.Wer gerne Tiere beobachten möchte, sollte die Sirena Ranger Station in Corcovardo besuchen. Die Unterkünfte sind hier zwar sehr einfach, aber sauber und das Erlebnis ist einfach unschlagbar.

Wohnen und Essen 

Es gibt mittlerweile auch einige Bettenburgen in Costa Rica, aber viel schöner sind natürlich die kleine oft familiengeführten Lodges. Und hier wird alles angeboten, von 20 $ bis 1.500 $ die Nacht.Besonders charmant findet Rainer die „La Tigra Rainforrest Lodge“.Auch wenn sich das kulinarische Angebot über die Jahre verbessert hat, eine Feinschmecker-Destination ist Costa Rica nicht. Aber neben den traditionellen Gerichten werden mittlerweile auch viele peruanisch inspirierten Gerichte angeboten. Und auch Vegetarier und Veganer kommen voll auf ihre Kosten in Costa Rica.

Transport

Die Infrastruktur ist sehr gut und eine Mietwagen-Rundreise ist durchaus empfehlenswert. Rainer empfiehlt aber eher eine Kombi aus Driverguide- und Selbstfahrer-Reise zu machen. Wer Costa Rica wirklich entdecken und nichts verpassen möchte, braucht einfach einen Guide, und wenn er auch gleich der Fahrer ist, passt das doch ganz super. Die erste Woche also einen Driverguide nehmen und die zweite Woche entweder am Strand entspannen oder einen Mietwagen nehmen.Es werden auch tolle Shuttle-Services von den verschiedenen Lodges angeboten, die man nutzen kann.

Rainers Tipps

Eine Costa Rica-Reise sollte mindestens zwei Wochen dauern, aber wer länger bleiben möchte, wird sich bestimmt auch nicht langweilen. Es lohnt sich die Reise gut und mit jemandem, der sich auskennt, zu planen, denn je nach Jahreszeit gibt es natürlich unterschiedliche Klimazonen.

Fünf Sachen, die Rainer immer mitnehmen würde, wenn die Reise nach Costa Rica geht:

  • Fernglas
  • Kamera
  • Knöchelhohe Wanderschuhe
  • Regenponcho
  • Taschenmesser

Rainer teilt noch viele weitere Tipps mit uns, also hört unbedingt rein. Und wer eine Costa Rica-Reise buchen möchte, ist bei Rainer bestimmt in guten Händen.

Wenn du Fragen zur Folge, Anregungen oder Kommentare hast kontaktiere mich gerne.

Deine Simone

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Fotos: Rainer Stoll

Abgehoben-der Reisepodcast, Folge 4.1: Bulgarien: Strand, Ski und Schlammbäder

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Im Osten Europas direkt am Schwarzen Meer, nur zwei Flugstunden von Deutschland entfernt, liegt das Sommerzielgebiet Bulgarien. Besonders bekannt ist dieses Land durch die beiden Urlaubsorte Varna und Burgas, welche sich direkt an zwei der schönsten Stränden des Landes befinden. Doch Bulgarien hat mehr zu bieten als einen All-inclusive-Urlaub am Schwarzen Meer.

Varna oder Burgas?

Die Stadt Varna liegt an der Küste des Schwarzen Meeres und grenzt an das Kurgebiet Goldstrand. Dies zeichnet sich besonders durch weitläufige Strände aus, die langsam ins Wasser abflachen und den perfekten Ort für einen Strandurlaub bieten. Weite Fußgängerzonen, die an kleinen Boutiquen und modernen Geschäften vorbeiführen, laden zum Verweilen ein. Weiter südlich befindet sich ein ähnliches Urlaubsgebiet in der Nähe der Stadt Burgas. Der Sonnenstrand bietet ebenfalls ein perfektes Zielgebiet für jeden Strandurlauber mit modernen Fußgängerzonen, gefüllt mit einladenden Bars und kleinen Restaurants.

Sommer und Winter

Die Saisonzeit in Bulgarien ist relativ kurz, die Hauptreisezeit ist zwischen Mai und September, während der Charterflugzeuge regelmäßig Gäste transportieren. Vorteile des Landes bieten die angenehmen Badetemperaturen während der Hauptsaison, besonders ab September, wenn das Meer seine Höchsttemperaturen erreicht. Aber wer hätte es gedacht, auch im Winter überzeugt das Land mit kalten Temperaturen und Schnee, welcher sich bestens zum Skifahren eignet. Auf den Bergen im Landesinneren befinden sich ordentliche Pisten, die auch den Skiliebhabern mit einem kleinen Geldbeutel einen grandiosen Skiurlaub erlauben.  Ob es auch Après-Ski gibt? Hört mal in Podcast rein, Dominika verrät es euch.

Wellnessangebote

Neben Strand- und Skiurlaub bietet Bulgarien auch tolle Wellness-Möglichkeiten an. Ein Geheimtipp hier ist das Palace Hotel der Sunny Day Resorts (Balneo & Spa Hotel The Palace (sunnydaybg.com)) in Varna. Im renovierten Wellnessbereich bietet das Hotel die unterschiedlichsten Behandlungen von einfachen Rückenmassagen bis hin zu Balneobehandlungen und einem ausgiebigen Aufenthalt im großen Sauna-Bereich. Eine weitere Wellnesserfahrung gibt es in der Stadt Pomorie (Pomorie – Touristenportal von Bulgarien (bulgariatravel.org)). Aus der Stadt, die durch ihren Heilschlamm bekannt wurde, ist heute ein berühmter Balneo- und Spa-Kurort geworden. 

Ein Erlebnis für die ganze Familie

Egal ob Entspannung oder Action, Bulgarien bietet für jeden das richtige Hotel. Besonders für Familien bieten Hotels wie das Aqua Paradise Resort (Home Page - Aqua Paradise Resort) mit eigenem Aqua-Park ein Erlebnis für die ganze Familie. Aber auch außerhalb des Hotels bietet das Touristengebiet eine große Vielzahl an unterschiedlichsten Aktivitäten, zum Beispiel Katamaran fahren auf dem Schwarzen Meer oder Schnorcheln.

Voll und vollmundig

Weniger bekannt und auch oftmals unterschätzt sind die bulgarischen Weingebiete. Bulgarische Weine sind vor allem vollmundig und schwermütig, fast ein wenig wie die Einwohner. Bekannter als die Weine ist der Weinbrand Burgas 63. Dabei handelt es sich um einen echt bulgarischen Rakia, einen Obstbrand, der durch die Destillation vergorener Früchte gewonnen wird.

Welche Erlebnisse Bulgarien sonst noch bietet und weitere Gründe, warum ihr dieses Land unbedingt besuchen solltet, hört ihr in unserer neusten Podcast Folge.

Viel Spaß!

Eure Simone

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Abgehoben-der Reisepodcast, Folge 3.7 - 7641 Inseln - das sind die Philippinen

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Im westlichen Pazifischen Ozean liegen über 7600 Inseln, die zusammen als Republik der Philippinen bekannt sind. Die Philippinen liegen zwar im Südostpazifik, besitzen jedoch durch ihre lange Geschichte viele europäische Einflüsse. Die Amtssprachen sind Spanisch und Englisch und es herrscht eine christliche Mehrheit, auch in der Architektur hat die spanische Kolonisation ihre Spuren hinterlassen. Unser heutiger Gast Natalie ist sowohl beruflich als auch privat eng mit dem Land verbunden und gibt uns heute ein paar Must-sees der Inseln.

Manila – Hauptstadt und Shoppingmetropole

Bei der Anreise auf den Philippinen landet man meist in der Hauptstadt Manila, von der man seine Reise über die Inseln beginnen kann. Manila liegt auf der Hauptinsel Luzon der Philippinen und die Region umfasst ca. 12 Millionen Einwohner, wobei 2 Millionen in der Stadt selbst wohnen. Die Metropole ist bekannt für seine Shoppingstraßen und Malls, die sehr gut mit Großstädten aus umliegenden Ländern wie Singapur oder Jakarta mithalten können. Die Stadt ist laut und lebendig und für Touristen ein Paradies.

Erlebnisse für Asieneinsteiger – Die Visayas

Mit einem kurzen Flug von Manila nach Cebu erreicht man die Inselgruppe Visayas. Sie sind berühmt für Ihre Unterwasserwelten, Strände und zahlreichen Wasserfälle. Die Inseln sind berühmt für ihre zahlreichen Aktivitäten, bei denen jeder Reisende auf seine Kosten kommt. Von Riesenschildkröten bis Thresher Sharks bei einem Tauchgang von den Inseln aus, egal ob beim Schnorcheln, als Tauchanfänger oder erfahrener Taucher, für alle gibt es etwas zu sehen. Wer weniger für das Wasser ist, sondern die Natur an Land genießen möchte, kann die umliegende Berglandschaft für eine ausgiebige Wanderung nutzen und sich dabei von den Wasserfällen faszinieren lassen.

Einfacher, ursprünglicher, philippinischer

Palawan, eine Insel westlich der Visayas, ist umgeben von fast 1500 kleineren Inseln, die die Region Palawan bilden. Auf diesen Inseln verläuft die Zeit noch anders. Von der Großstadthektik ist hier wenig zu spüren, auch der Tourismus hat diese Region der Philippinen nicht komplett überrannt. Die nördliche Stadt El Nido eignet sich hierbei perfekt für einen Startpunkt zum Inselhopping. Das geht wunderbar mit den örtlichen Fähren oder ganz einfach per Tricycle. Die Stadt bietet jedoch auch ein erlebnisreiches Nachtleben für die Nachteulen unter den Touristen.

Nathalies Geheimtipp auf Palawan ist Port Barton. Diese kleine Ortschaft steckt noch in ihrem Ursprung, was Touristen eine hautnahe Erfahrung mit der philippinischen Kultur bietet. Auch von hier aus kann man Inselhopping Touren starten, die sind oft preis günstiger als in anderen Regionen.

Geheimtipp Luzon

Wer einmal in seinem Leben das absolute „Asiengefühl“ verspüren möchte, für den lohnt sich ein Abstecher in den Norden von Luzon. Diese Insel bietet einen absoluten Hingucker mit seinen Reisplantagen die Stufenartig an den Bergen liegen. Auch die Kultur ist sehr ursprünglich, so ist es keine Seltenheit einem Schamanen zu begegnen und wer hautnah dabei sein möchte, kann sogar in einem typischen philippinischen Stelzenhaus übernachten.

Reise mit einem Lächeln!

Die Philippinen zeichnen sich nicht nur durch die atemberaubende Naturkullisse aus, sondern auch durch die Gastfreundschaft der Einwohner. Wenn man mit einem Lächeln reist, bekommt man ein Lächeln zurück. Die Einheimischen sind nicht nur unheimlich freundlich, sondern sehr hilfsbereit. Die Amtssprache Englisch macht es daher einfach bei Fragen sich direkt an sie zu wenden.

Welch abenteuerliche Geschichten ich auf den Philippinen erlebt habe und welche weiteren Insider Nathalie für euch hat, erfahrt ihr im Podcast.

Viel Spaß!

Eure Simone

Nathalie Nathalie2Boot Palmenbeach Schildkröte

Abgehoben-der Reisepodcast, Folge 3.6: Papua-Neuguinea – Ritual der Krokodilmänner

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Papua-Neuguinea ist der flächenmäßig drittgrößte Inselstaat der Welt. Er liegt im Pazifik nördlich von Australien, wird zum australischen Kontinent gerechnet und umfasst den Osten der Insel Neuguinea sowie mehrere vorgelagerte Inseln und Inselgruppen. Am schnellsten kommt ihr nach Papua-Neuguinea über Singapur, Hongkong oder Tokio. Der Flug von dort direkt nach Port Moresby mit der nationalen Fluglinie Air Niugini dauert ca. 6 - 6,5 Stunden.

Da die Insel bergig ist, mit wenig Straßen und vielen vorgelagerten Inseln, ist das beste Transportmittel das Flugzeug. Fähren gibt es auch, aber diese sind nicht so zuverlässig, wie wir es gewohnt sind.

Angekommen in Port Moresby, könnt ihr eine Nacht hier bleiben, um die Hauptstadt von Papua-Neuguinea kennenzulernen. Und vielleicht habt ihr noch Zeit das National Museeum zu besuchen, um euch mit der Kultur und den Traditionen vertraut zu machen.

Der nächste Stopp ist in der Region des östlichen Hochlandes, über 1.600 Meter hoch, Goroka, mit den Kaffee- und Teeplantagen. Hier ist es tropisch warm, nachts etwas kühler, eine Heizdecke könnte sehr nützlich sein und wird in den Unterkünften angeboten. Hier könnt ihr Wanderungen zu den Wasserfällen oder dem höchsten Berg von Papua-Neuguinea Mount Wilhelm mit 4.509 Metern, der nach einem Sohn von Otto Fürst von Bismarck genannt wurde, unternehmen. Die unzähligen Orchideen und rund 40 Paradiesvogel-Arten, das Wappentier von Papua-Neuguinea, lassen sich hier bewundern. Unterwegs erlebt ihr die verschiedenen Stämme Papua-Neuguineas, wie z. B. Asaro Mudmen, die für ihre Lehmmasken bekannt sind.

Auf Papua-Neuguinea leben ca. 700 bis 1000 Stämme mit jeweils eigener Sprache und Kultur.  Letztere spiegelt sich optisch unverkennbar in den Körperbemalungen und -schmuck oder der Kleidung. Am längsten Fluss von Papua-Neuguinea Sepik ist z.B. der auffällige Stamm der Krokodilmänner zu finden. Nebst der Krokodiljagd im Sumpf führen die Dorfbewohner eine dreiwöchige Zeremonie durch, bei welcher jungen Männern als Zeichen des Eintritts in die Erwachsenenwelt ein schuppenähnliches Muster in die Haut eingeschnitten wird. Die Vernarbung soll später wie eine Krokodilhaut aussehen. 

Unmöglich kann man während einer Reise alle Clans besuchen. Aber regelmäßig werden überregionale Festivals und Shows veranstaltet, zu denen häufig Tausende Teilnehmer aus zahlreichen Clans der näheren und weiteren Umgebung zusammenkommen, um gemeinsam zu tanzen. Ein absolutes Must-see!

Wir fahren die Küste entlang, an der nördlichen Provinz Madang. Die gleichnamige Hautstadt gehörte einmal zum deutschen Kolonialgebiet. Damals allerdings noch unter dem Namen Friedrich-Wilhelm-Hafen. Skurriles Überbleibsel aus dieser Zeit sind die gelb-rot bemalten Maggi-Gewürz-Häuser.

Für die Insel Neubritannien solltet ihr auch ein paar Tage einplanen. Hier stößt man in den Orten Rabaul und Kokopo ebenfalls auf deutsche Einflüsse und so findet man dort u.a. einen deutschen Friedhof. Besonders spannend sind aber die aktiven Vulkane in der Region, zu denen auch Wandertouren von mehreren Stunden oder Tagen angeboten werden. Außerdem erlebt ihr das Paradies mit türkisem Wasser und schwarzen Sandstränden zum Baden. Im Mittelpunkt stehen aber mehr das Tauchen und Schnorcheln in Papua-Neuguinea. Die bunte Artenvielfalt, Korallen, kleine und große Meerestiere, Seepferdchen sind nur wenige Highlights. Wer auf weiße Strände aus ist, dem empfiehlt sich ein Besuch das Lissenung Island Resort.

Wir reisen weiter zu den ursprünglichen Trobriand-Inseln, in denen die Einheimischen nochmal mehr ursprünglich Leben, eine Empfehlung für die Folgereise. Die Inseln sind geprägt von Regenwald, Korallenriffen und Höhlen. Hier bekommen Sie faszinierende Einblicke in die indigene Gesellschaft und alte Glaubenssysteme. Es gibt nur wenige Flugverbindungen und es dominieren einfache Gästehäuser. Generell gibt es in der Destination nur wenige Luxusresorts in Port Moresby, ansonsten begeistern die Unterkünfte über die Lage, z.B. im Dschungel oder Dorf.

Auf der Insel Neuirland könnt ihr die besonderen Malanggan-Schnitzereien bewundern. Diese unterscheiden sich sehr von den Schnitzereien Papua-Neuguineas. In unregelmäßigen Abständen finden große Malanggan-Zeremonien statt, die nach monatelangen oder auch jahrelangen Vorbereitungen abgehalten werden und mehrere Tage lang andauern können. Die Schnitzereien oder auch andere Handwerkskünste sind immer ein schönes Urlaubsmitbringsel.

Meikes Empfehlung ist es auf jeden Fall offen in den Austausch mit den Einheimischen zu kommen. Die Einheimischen mögen zunächst schüchtern wirken, sind aber alle freundlich und teilen gerne die eine oder andere skurrile Geschichte.

Preislich liegt eine Reise nach Papua-Neuguinea im oberen Segment. Da sollte man bei einer 14-tägigen Individualreise, während der verschiedene Regionen und ein Festival besucht wird, mit ca. 8.000 bis 10.000 EUR rechnen. Holt euch gerne genauere Informationen bei Meike (Pacific Travel House) ein.

Ich hoffe ihr habt nun genauso viel Fernweh wie ich.

Viel Spaß beim Reinhören!

Eure Simone

 

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Fotos: David Kirkland

Abgehoben-der Reisepodcast, Folge 3.5: La Réunion– Baumgroße Christsterne im Vulkan-Paradies

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Mitten im Indischen Ozean schießt ein grüner Edelstein aus dem Meer und streckt seine Gipfel in Richtung Himmel. Die Insel heißt La Réunion und ihre Gipfel sind tatsächlich der höchste Punkt im Indischen Ozean. La Réunion ist ein eindrucksvolles Reiseziel, so abgelegen und exotisch, und dann bietet sie doch einen Hauch von Europa.

Anreise nach La RéunionDer Flug nach La Réunion ist die längste Inlandsflugstrecke der Welt. Air Austral bietet in Codeshare mit Air France Flüge ab vielen deutschen Flughäfen an und auch Air France fliegt die Strecke ab Paris-Orly. Wer La Réunion mit Mauritius kombinieren möchte, kann auch mit Air Mauritius ab Paris fliegen.

Ein Stück Frankreich im Indischen OzeanViele kennen La Réunion gar nicht, sondern eher die nur 130 km entfernt liegende Insel Mauritius. Das ist schade, denn La Réunion ist ein vielfältiges Tropenparadies.  Einige nennen es auch „Frankreichs geheime Hawaii“.  Und so falsch ist der Vergleich gar nicht. Perfekte Wellen machen einige Teile der Insel zu einem Paradies für Wellenreiter und in den grünen Bergen liegt einer der aktivsten Vulkane der Welt.

Bunte BevölkerungDie Bevölkerung besteht aus einer Mischung von Franzosen, Indern und Afrikanern, hauptsächlich aus Madagaskar. Die Amtssprache ist Französisch, während die Einheimischen Kreolisch sprechen. Auch das Essen zeigt einen Mix aus den verschiedenen Kulturen, die hier zusammentreffen. Obwohl man dem afrikanischen Kontinent näher ist als Europa, spürt mach doch dessen Einflüsse. Die Währung ist Euro, das Straßennetz ist sehr gut ausgebaut. Und doch ist es so anders, schön und unerwartet, und man kann kaum anders, als sich von dieser Landschaft und den Menschen verführen zu lassen. Trotz der begrenzten Größe der Insel gibt es immer noch neue Orte zu entdecken, Landschaften, die sich endlos abwechseln, Düfte, Geschmäcker und Klänge, die verzaubern.

Man kann nicht anders, als sich in diese Insel zu verlieben.

UnterkünfteAuf La Réunion findet man die ganze Bandbreite, was Unterkünfte betrifft. Schöne Hotels am Strand oder in der Stadt, kleine Pensionen und Gasthäuser. Für jeden ist was dabei. Die Webseite des Fremdenverkehrsamtes ist sehr hilfreich. Das schönste Beach-Resort ist das LUX Saint Gilles.

AktivitätenEgal ob man den Urlaub aktiv verbringen möchte oder eher etwas ruhiger, man findet immer Möglichkeiten. Es wird viel Wassersport angeboten, Wellenreiten, Tauchen, Surfen, Segeln, für Abenteurer ist Canyoning oder ein Flug mit dem Gleitschirm vielleicht eher was. Es gibt unzählige Wanderrouten, über die man die Insel entdecken kann. Und wer nicht so gut zu Fuß ist, kann mit dem Auto auch fast jede Ecke erreichen. Eine Ausnahme gibt es allerdings, den Talkessel Mafate erreicht man nur zu Fuß oder mit einem Hubschrauber.

Apropos Hubschrauber – dazu habe ich eine ganz besondere Geschichte. Aber um sie zu erfahren und wieso Manuel sich in La Réunion verliebt hat, hört in den Podcast mal rein.

Viel Spaß!

Eure Simone

 

Freitag IRT Max Coquard Bestjobers 12 2022   Mittwoch1 Frog974 12 2022Gästehaus Bois de Couleur IRT Studio Lumiere 12 2023

Abgehoben-der Reisepodcast, Folge 3.3: Helgoland – Lange Anna, Feuerstein und Knieper

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Sabina ist auf Helgoland aufgewachsen und ihre Eltern haben dort jahrelang ein Appartement-Haus gehabt, sie kennt sich also bestens auf der Insel aus.

Anreise nach Helgoland

Nach Helgoland kommt man entweder mit dem Schiff oder Flugzeug des Ostfriesischen Flugdienstes OFD. Besonders schön ist die Tour mit dem Highspeed-Katamaran ab Hamburg, die Elbe entlang, an Blankenese und Glückstadt vorbei und dann über die Nordsee bis nach Helgoland. Alternativ geht es auch ab Cuxhaven und im Sommer auch von anderen Nordseeinseln. Infos findet ihr auf der offiziellen Helgoland Webseite

Helgoland

Die Insel, die ca. 50 km von der Küste Deutschlands entfernt liegt, bietet ein 360°-Panoramablick auf das Meer. Helgoland ist eigentlich eine Inselgruppe, sie besteht aus der bekannten Felseninsel mit Unter- und Oberland und der Düne, einer kleinen Strandinsel, die sich ca. 1 km östlich der Hauptinsel befindet. Die Düne teilen sich die Gäste mit den Seehunden und Kegelrobben.

Die ca. 60 Höhenmeter Unterschied vom Unterland ins Oberland überwindet man entweder über die Treppe oder mit dem Fahrstuhl. Die Insel ist übrigens komplett autofrei, auch ein Grund, weswegen die Luft auf Helgoland so schön sauber ist.

Aktivitäten

Viele kommen nur für einen Tag nach Helgoland. Sabina sagt:„Das ist wirklich Schade, denn an einem Tag erlebt man gar nicht das „richtige“ Helgoland.“

Helgoland bietet das ganze Jahr einen einzigartigen Schauplatz für Tier- und Naturliebhaber. Ganz spektakulär ist es natürlich die Kolonien der Kegelrobben und der Seehunde zu beobachten. Aber auch für Vogelkundler hat Helgoland viel zu bieten. Auf dem Lummenfelsen, dem kleinsten Naturschutzgebiet Deutschlands, brüten Basstölpel und Trottellummen. Die beste Unterhaltung hat man im Juni, während der sogenannten „Lummentagen“. Hier kann man beobachten, wie die noch flugunfähigen jungen Lummen vom Felsen ins Meer springen.

Für Familien mit Kindern werden auf der Insel Rallyes angeboten. Informationen dazu findet ihr auf www.helgoland.de. Eine schöne Abwechslung, wenn das Strandwetter mal Pause macht.

Helgoland ist auch der ideale Ort, wenn man einfach mal komplett entschleunigen möchte. Auch geplagte Allergiker können auf Helgoland komplett entspannen, denn Pollenflug gibt es hier nicht. Dafür eine reine und Jodhaltige Luft gepaart mit dem 360°-Meerblick, das findet man nirgends anders in Deutschland. Und wer noch mehr Entspannung sucht, findet es im Mare Frisicum - Spa Helgoland. Hier stehen mehrere Pools und diverse Saunen zur Verfügung und beim schönen Wetter kann man zwischendurch auf der Liegewiese entspannen.

Unterkünfte

Es gibt viele unterschiedliche Unterkunftsarten auf Helgoland, mehrere Appartementanlagen, kleine Hotels, Ferienwohnungen und auf der Düne auch ein Campingplatz. Wer mit einem ganz einfachen Schlafplatz auskommt, kann vom Juni bis September sogar in einem Strandkorb auf dem Nordstrand der Düne übernachten.

Informationen zu den Unterkünften findet ihr auch auf www.helgoland.de.

Einkaufen

Helgoland gilt als zollfreie Zone und es lohnt sich einige Produkte auf der Insel zu kaufen. Aber achtet auf die Zollbestimmungen. Als besonderes Mitbringsel aus Helgoland gilt der Helgoländer Feuerstein.

Wenn du noch Fragen, Anregungen oder Kommentare hast, kontaktiere mich gerne.

Deine Simone

 

SoMeBinnenhafen SoMeDüneSoMeLangeAnna SoMeRobbenSoMeRobbe SoMeKipper

Abgehoben-der Reisepodcast, Folge 3.2: Syros – der Nabel Griechenlands

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Heute haben wir wieder mit Kiki Baron gesprochen. Dieses Mal aber nicht über eine Ferndestination, sondern über die kleine Kykladeninsel Syros. Syros kann man sehr gut mit einer Städtereise nach Athen verbinden.

Obwohl Syros ganz klein und nicht so berühmt wie Santorini und Mykonos ist, ist sie die Hauptinsel der Kykladen. Die Hauptstadt heißt Ermoupoli.

Die Anreise Es gibt zwar einen Flughafen auf Syros und Flüge via Athen, aber Kiki empfiehlt Flug nach Athen, dann mit dem Bus oder Taxi nach Piräus und von dort mit einer Fähre nach Syros. Es gibt eine normale Fähre, die Überfahrt dauert ca. 4:30 Stunden, und eine Schnellfähre, die Überfahrt dauert ca. 2:15 Stunden.

Die Insel „Syros ist etwa der Nabel von Griechenland, die Hauptstadt der Eleganz und Noblesse. Keiner könnte sich vorstellen, eine solche Welt auf einem kahlen Felsen inmitten der Ägäis zu finden“, schrieb der französische Schriftsteller Theophile Gautier vor gut 150 Jahren. 

Und Kiki gibt ihm Recht. In der Hauptstadt Ermoupoli findet man kleine Paläste und marmorbeschlagene Straßen.  Eins der Paläste ist das Rathaus, der neoklassizistische Bau wurde 1876 von Ernst Ziller, einem gebürtigen Sachsen, entworfen. 

Syros unterscheidet sich sehr von den bekannten Schwesterinseln Mykonos und Santorini. Wer nach weißen Häusern mit blauen Dächern sucht, sucht vergebens. Die Häuser sind fast alle in zarten Pastelltönen gehalten. Auch die zahlreichen Souvenirläden, wie man sie auf Santorini findet, sucht man vergebens. Stattdessen gibt es einen kleinen Laden, der Käse, Wein, Glaskunst, Keramik usw., welche direkt auf der Insel hergestellt werden, verkauft. 

Außerhalb von Ermoupoli ist die Insel eher hügelig, mit vielen kleinen Badebuchten, einige mit kleinen Tavernen am Strand. 

RestaurantsÜberall auf der Insel findet man kleine Restaurants mit richtig toller Küche und das Preisleistungsverhältnis ist wirklich sehr gut. Kiki empfiehlt sehr auch mal die griechischen Weine zu probieren.

 

HotelsEs gibt viele kleine Boutique-Hotels auf Syros, selten haben die Hotels mehr als 15-20 Zimmer.

 

Kiki hat in einem kleinen Boutique-Hotel Pino Di Loto oberhalb des Dorfes Kini gewohnt.

Die beste ReisezeitVon Mai bis Oktober. Im Frühjahr ist die Insel schon grün, im Oktober eher kahler, wobei die Bougainville noch für Farbtupfer sorgen.

 

Im Juli und August machen viele Griechen, besonders aus Athen, auf der Insel Urlaub.

Die Wassertemperatur im September und Oktober ist über 20 Grad.

Kiki´s EmpfehlungEine Bootstour mit Syros Adventures, um die Insel und ganz besonders die vielen kleinen Buchten zu entdecken.

 

Ein paar Worte zu AthenSyros lässt sich gut mit einem bis zwei Tagen in Athen kombinieren.

Auch hier empfiehlt Kiki die Monate September/Oktober, weil die Temperaturen angenehmer sind.

Was man in Athen anschauen kann, wissen die meisten bestimmt schon, aber es gibt auch viele Galerien und kleine Boutiquen, die man besuchen kann. Und vor allem ganz viele tolle Restaurants und Bars.

 

Kiki empfiehlt eine geführte Wanderung durch Athen, um auch die nicht so bekannten Stadtteile kennenzulernen.

 

Kiki sagt, dass Athen auf jeden Fall auf die Liste der Städtetrip-Ziele gehöre.

 

Wenn du noch Fragen, Anregungen oder Kommentare hast, kontaktiere mich gerne.

 

Deine Simone

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Abgehoben-der Reisepodcast: Insides aus der Quarantäne in Bangkok

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Wir sind in Deutschland noch unter Lockdown und viele von uns finden es mittlerweile schwer zu ertragen. Auch wenn die Bundesregierung davon abrät, Reisen ist möglich! Es ist zwar komplizierter und man braucht zugegebener Weise mehr Zeit, aber wenn man sowieso Homeoffice machen muss, wieso nicht das Ganze kombinieren, wie mein Gesprächspartner Christoph Günther. Denn Online-Arbeiten geht auch aus einem Quarantäne-Hotel in Bangkok.

Was alles zu berücksichtigen ist, darüber habe ich mit Christoph gesprochen.

Die Planung vorab

Christoph ist normalerweise sehr viel auf Reise und kennt sich mit Reiseplanung sehr gut aus. Aber für eine Reise in der Pandemiezeit braucht alles einfach ein wenig mehr Vorarbeit und Christoph gibt zu, dass er vor dieser Reise doch ein wenig nervös war. Für die Einreise in Thailand wird Folgendes benötigt:

  • Certificate of Entry, wer länger als 45 Tage bleiben möchte braucht ein Touristenvisum. Alle Informationen dazu findet ihr auf der Webseite der thailändischen Botschaft.
  • Eine Buchungsbestätigung vom Quarantäne-Hotel, wo man die 14 Tage Quarantäne verbringen möchte. Es gibt Quarantäne-Hotels in Bangkok, Phuket und Pattaya, sogenannte ASQ (alternative state quarantine hotels), auch hierzu gibt es Informationen auf der o.g Webseite der Botschaft.
  • Eine Bestätigung von der Auslandsreiseversicherung, dass im Falle einer Covid19-Erkrankung die Kosten von bis zu 100.000 USD übernommen werden.
  • Flugtickets mit Hin- und Rückflugdatum.
  • Ein negativer PCR-Test, der nicht älter als 72 Stunden sein darf.

Christoph hat das Certificate of Entry über die Agentur „Visum-Point“ in Berlin beantragt, das ging sehr einfach und innerhalb von 24 Stunden. Als Quarantäne-Hotel hat er das „Rembrandt Hotel und Suites“ gewählt.

Die Anreise

Eine lange Flugreise mit Maske, wie kann man das aushalten? Christoph sagt, es ging ganz gut. Was aber ganz schön komisch war, ist der Weg durch den fast menschenleeren Münchener Flughafen. Auf dem Flug von München nach Dubai war die Maschine nicht sehr voll, sodass man wirklich viel Platz für sich hatte. Im Flughafen Dubai ist die Situation anders, hier trifft man auf viele Reisende, die alles nicht so ernst nehmen, aber auch hier ist der Flughafen leerer als sonst.

Insgesamt war das Fluggefühl ganz OK und erträglich.

Ankunft in Thailand

„Bei der Ankunft in Thailand merkte man, wie gut die Thailänder organisiert sind und wie diszipliniert sie sind,“ erzählt Christoph. Von dem Zeitpunkt der Landung bis zu seinem Hotel in der Sukhumvit 20 Alley vergingen nur 90 Minuten. Am Flughafen gibt es mehrere Checkpoints. Hier bekommt man eine Nummer, die an die Brust geklebt wird, draußen am Ausgang werden schon die abholenden Autos organisiert, die in Reihe stehen und auf den entsprechenden Gast warten, um ihn ins Hotel zu bringen.

Im Hotel angekommen, geht es ins gebuchte Zimmer, welches man die ersten 7 Tage nicht verlassen darf.

Die Quarantäne

Wie verbringt man 14 Tage in einem Zimmer? Ist es wie im Gefängnis?Jeder wird seine Quarantäne-Zeit natürlich unterschiedlich gestalten. Christoph erzählt, dass er versucht hat eine gewisse Struktur aufrecht zu erhalten. Morgens ein paar Stunden arbeiten, danach ein kleines Fitnesstraining, Australien Open gucken, Essen, wieder ein wenig arbeiten, die Leute unten auf der Straße beobachten und schlafen. Der Mensch ist anpassungsfähig und so gehen die Tage trotzdem schnell vorbei. Am siebten Tag wurde Christoph von einem Mann im Schutzanzug abgeholt und zum PCR-Test gebracht. Da der Test negativ war, durfte er die nächsten 7 Tage für 45 Minuten am Tag raus zum Pool. Auch hier wurde er jeden Tag zum festgelegten Zeitpunkt von einem Mann im Schutzanzug abgeholt und zu einer Poolliege gebracht. Nach 45 Minuten ging es wieder zurück ins Zimmer.

Nach 14 Tagen war der Spuk vorbei. Christoph ist noch einen weiteren Tag in Bangkok geblieben, im gleichen Hotel, aber in einem anderen Bereich, und danach durfte er frei durchs Land reisen.

Reisen in Thailand

Die Thailänder freuen sich sehr darüber, dass wieder Touristen ins Land kommen, die bereit sind die geltenden Corona-Regeln einzuhalten.

Christoph hat eine super schöne Zeit in Thailand verbracht. Er konnte in Restaurants und Cafés gehen und natürlich das gute Wetter genießen. Mittlerweile ist Christoph zurück. Die Rückreise ist genau so gut verlaufen wie die Hinreise. Reisen ist also gut möglich, wenn man bereit ist, die Regeln der Urlaubsländer zu befolgen.

Wenn du noch Fragen, Anregungen oder Kommentare hast, kontaktiere mich gerne.

Deine Simone

 

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Abgehoben-der Reisepodcast, Folge 2.6: Jung, mittelalt, alt - Gouda ist nicht nur Käse

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Bei dem Wort „Gouda“ muss ich sofort an Käse denken und ich glaube, so geht es den meisten. Dass Gouda aber auch eine wunderschöne pittoreske Stadt im Westen der Niederlande ist, darauf kommt kaum jemand. Ich habe mit meinem guten Freund und Kollegen Harry Betist gesprochen, er wohnt und arbeitet in Gouda.

Gouda ist eine kleine Großstadt

Gouda ist eine alte Stadt, nächstes Jahr ist es genau 750 Jahre her, dass der Graf von Holland, Florens V., 1272 Gouda die Stadtrechte verlieh. Und das wird, wie es sich gehört, von April bis September ausgiebig gefeiert. Wenn ihr den Anlass nehmen möchtet Gouda zu besuchen, findet ihr weitere Informationen dazu hier.

Wie so oft in den Niederlanden wurde Gouda auf ein trocken gelegenes Moorgebiet gebaut, daher findet man auch in Gouda viele „Grachten“, um die Stadt herum eine Ringgracht und auch in der Stadt viele Kanäle, die gerade zu Aktivitäten einladen.

„Gouda ist eigentlich ein Freilicht-Museum,“ sagt Harry. Für seine Größe bietet Gouda ziemlich viele kulturelle Erlebnisse; 6 Museen, 4 holländische Mühlen, die man samstags besichtigen kann, diverse Galerien und jeden Mittwoch findet der „Goudse Montmartre“, ein echter Antiquitäten-, Kuriositäten- und Flohmarkt, statt.

Die historische Altstadt lässt sich am besten zu Fuß entdecken. Wer noch ein bisschen von der Umgebung mitentdecken möchte, kann dies auch sehr gut mit dem Fahrrad machen.

So kann man auch gut einige der Kalorien verbrennen, die man beim Besuch auf dem Käsemarkt oder in der Waffelfabrik zu sich genommen hat.

Wer Gouda vom Wasser aus entdecken möchte, kann durch die Grachten mit dem SUP paddeln oder eine Kanutour machen.

Bier gehört zu Gouda dazu und dann gibt es noch die Waffeln

Natürlich wird das Stadtbild von Gouda auch durch die einzigartige Architektur der traditionellen Häuser verschönert. Wer durch die Stadt schlendert, kann viele historische Gebäude, wie alte Käsefabriken und Lagerhäuser usw., entdecken. Heute sind sie zu Wohnhäusern oder Geschäften umgebaut worden. In der Zeit vom April bis Ende August findet jeden Donnerstag der Käsemarkt auf dem Marktplatz statt. Hier kann man Käse probieren, mit den Händlern klönen und natürlich einkaufen. Wer noch mehr über den berühmten Käse wissen möchte, sollte einmal beim „Gouda Cheese Experience“ mitmachen.

Neben dem Käse ist Gouda auch für die leckeren „Stroopwafel“ bekannt. Früher wurden die Waffeln aus Teigresten und Krümmeln gebacken und dann mit Sirup zusammengelegt. Heute gibt es mehrere Varianten der berühmten Waffeln, aber wer in Gouda ist, sollte unbedingt die alte „Kamphuisen Sirupwaffelfabrik“ besuchen.

Früher war Gouda das Zuhause für über 200 Brauereien, heute sind es weniger und das bekannteste Gouda-Bier ist Gouds Kuyt-Bier.

Essen und Trinken

Besonders um den Marktplatz herum findet man viele kleine Restaurants, Bars und Cafés, aber nicht nur da. „Auch an den Grachten oder in den kleinen Gassen um die St. Jans Kirche findet man viele tolle Restaurants und das Preis/Leistungsverhältnis ist wirklich in Ordnung,“ sagt Harry.  Hier findet ihr eine Übersicht über einige Restaurants. Wie ihr seht, ist für jeden Geschmack was dabei.

Shopping

In Gouda findet man viele kleine Boutiquen und Galerien. Ein absolutes Muss ist es durch die Straßen zu schlendern. Die Stadt macht mehrere Shopping-Routen-Vorschläge, die man auch in einer App findet, welche ihr hier kostenlos heruntergeladen könnt.

Für die Reiseplanung: In Gouda ist der erste und der letzte Sonntag im Monat ein verkaufsoffener Sonntag und jeder Donnerstag ist ein langer Donnerstag.

Harrys Reisetipp:

Gouda kann man natürlich auch als Wochenend-Trip machen, aber wer Gouda und auch die Umgebung wirklich kennenlernen möchte, der sollte 4-5 Tage einplanen. Ein Besuch der St. Jans Kirche sollte unbedingt eingeplant werden und auch das „Gouda Cheese Experience“ ist sehr interessant. Nachmittags dann ein Bier oder ein Kaffee im Museumsgarten und abends köstlich im Restaurant „Bij ons“ essen.

Wir sagten ja schon – tagsüber zu Fuß oder mit dem Rad Gouda entdecken, damit man die Kalorien wieder los wird.

Wenn du noch Fragen zur Folge, Anregungen oder Kommentare hast, kontaktiere mich gerne.

Deine Simone

 

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